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Blume bleibt Ortsbürgermeisterin

Schulenburg Blume bleibt Ortsbürgermeisterin

Svenja Blume (CDU) bleibt Ortsbürgermeisterin in Schulenburg. Ihr Stellvertreter wird Günter Kentsch (SPD). Die UWG geht trotz der meisten Sitze in dem Gremium bei der Verteilung der Ämter leer aus.

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Pattensens Bürgermeisterin Ramona Schumann (links) gratuliert Schulenburgs alter und neuer Ortsbürgermeisterin Svenja Blume.

Quelle: Tobias Lehmann

Schulenburg. Die UWG hat bei der Kommunalwahl im September in Schulenburg die meisten Stimmen bekommen. Drei Sitze bekam sie im Ortsrat, der sich am Dienstagabend konstituiert hat. Die CDU und die SPD haben jeweils nur zwei. Doch der Kandidat der UWG, Klaus Iffland, bekommt weder das Amt des Ortsbürgermeisters noch seines Stellvertreters. 

Die SPD schlug als weiteren Kandidaten für das Amt des Ortsbürgermeisters die einzige Frau in dem Gremium vor, Svenja Blume (CDU). Sie gewann die geheime Wahl gegen Iffland mit vier zu drei Stimmen. Blume ist bereits seit Ende 2015 in dem Amt. Sie hatte die Nachfolge des verstorbenen Ortsbürgermeisters Joachim Schneider (UWG) angetreten. Die CDU schlug anschließend Günter Kentsch (SPD) als stellvertretenden Ortsbürgermeister vor. Kentsch gewann die Wahl gegen Iffland ebenfalls mit vier zu drei Stimmen. 

Blume bedankte sich für das Vertrauen. "Wir haben gemeinsam große Herausforderungen zu bewältigen wie die Sanierung der Grundschule oder der Turnhalle", sagte sie vor den rund 30 Besuchern der Sitzung. Zu den Gratulanten zählte auch die Bürgermeisterin der Stadt, Ramona Schumann. Sie sagte: "Ein politisches Ehrenamt erfordert viel Zeit und Engagement. Ich danke allen, die sich dieser Aufgabe stellen."

Auch die Bürgermeisterin sagte, dass es keine leichten Zeiten werden. „Wir stoßen bei der Planung der künftigen Investitionen überall in Wespennester“, sagte sie. Die Beratungen des Haushalts 2018 sollen im April 2017 beginnen. Dann solle zunächst geklärt werden, ob es erneut einen Doppelhaushalt geben werde oder nicht. Auch die Ortsräte sollten sich bereits auf die Beratungen vorbereiten.

Wurzelschaden: Der Vorsitzende des Schützenvereins, Horst Wedekind, wies als Gast darauf hin, dass die Wurzeln von drei Birken nach und nach das Fundament des Schützenhaus an der Hauptstraße anheben. Die Birken gehören der Stadt. Der Verein habe schon mehrfach darauf hingewiesen. „Wenn das Schützenhaus beschädigt wird, können wir unseren Verein auflösen“, sagte er. Schumann notierte sich die Beschwerde. Die Verwaltung werde die Situation prüfen, sagte sie.

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