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Sportler müssen in eiskalter Halle spielen

Jeinsen Sportler müssen in eiskalter Halle spielen

Tischtennisspieler der TuSpo Jeinsen mussten bei Minusgraden in einer eiskalten Halle Sport treiben. Es ist nicht das erste Mal, dass die automatische Belüftungsanlage Probleme bereitet. Die Stadt Pattensen will die Anlage jetzt auf ihre Funktionsfähigkeit überprüfen lassen.

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Schotten dicht: Die Belüftung der Sporthalle in Jeinsen funktioniert nur automatisch.

Quelle: Kim Gallop

Jeinsen. Für die Halle, die direkt am Vereinsheim der Turn- und Sportvereinigung liegt, ist die Stadt verantwortlich. In der Halle treiben die Kinder der Grundschule Jeinsen Sport und die Mitglieder des Vereins. Seit einigen Jahren funktioniert die Belüftung der Sporthalle an der Jahnstraße nur noch automatisch. Nach Auskunft von Stadtsprecherin Andrea Steding reagiert die Anlage auf erhöhte CO2-Werte in der Halle. Wenn also der Sauerstoff im Inneren der Halle verbraucht ist, öffnen sich die Fenster automatisch. Nach 10 Minuten schließen sich diese Lüftungsklappen wieder.

Dieser automatische Luftaustausch hat offenbar am vergangenen Freitag nicht funktioniert. Draußen herrschten frostige Temperaturen um die Null Grad Celsius. Nach Auskunft von Lars Kleuker, dem Leiter der Tischtennissparte, waren die Fenster von etwa 20 bis 22 Uhr durchgehend geöffnet. "Dabei entstand ein Durchzug in der Halle, der die Sportler dazu zwang, mit Winterjacke und Mütze Tischtennis zu spielen", berichtet Kleuker. Während dieser Zeit wurde ein Spiel zwischen den 2. Herren der TuSpo und Lüdersen III ausgetragen. Kleuker verweist auf das erhöhte Erkältungs- und Verletzungsrisiko. Der Jeinser hat sich an die Stadt gewandt mit der Bitte, dass die Fenster künftig manuell zu steuern sind. Im Sommer sei es in der häufig viel zu lange unbelüfteten Halle oft viel zu heiß, ergänzt er.

Stadtsprecherin Steding zeigte sich am Dienstag überrascht über Kleukers Beschwerde, die er noch Freitagnacht schriftlich an die Stadtverwaltung gerichtet hatte. Kurz nach der Umstellung auf die automatische Belüftung habe es einige Klagen gegeben, sagte Steding, inzwischen aber nicht mehr. Die Stadt habe auf Grund der aktuellen Beschwerde eine Firma beauftagt, die am Mittwoch überprüfen soll, ob eine Fehlfunktion vorliegt. Falls ja, werde die Anlage repariert. Grundsätzlich, so Steding, empfehle die Stadt aber, das System so beizubehalten und nicht auf manuelle Steuerung umzustellen.

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