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Ein Dorf sucht Anschluss

Thiedenwiese Ein Dorf sucht Anschluss

Internetspiele, Home Office, Recherche für Hausaufgaben auf dem Computer - in Thiedenwiese ist das nicht möglich. Die Unabhängigen und die Stadt Pattensen machen sich jetzt dafür stark, dass die Anwohner aus ihrem "Tal der Ahnungslosen" heraus kommen.

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Thiedenwiese soll - rein internetmäßig - nicht länger das Tal der Ahnungslosen blieben.

Quelle: Kim Gallop

Thiedenwiese. Pattensens Bürgermeisterin Ramona Schumann hatte vor kurzem öffentlich gesagt, sie wünsche sich eine Bestandsaufnahme, wo im Stadtgebiet noch eine Unterversorgung mit schnellem Internet herrscht. Dies hatte Dirk Meyer, Ratsmitglied und Sprecher der Unabhängingen von UWG und UWJ, verärgert. Schließlich ist die UWJ seit langem bemüht, für Thiedenwiese eine Verbesserung zu erreichen. Er schrieb erneut an die Stadt und den Telekommunikationsanbieter htp und erinnerte dabei auch an seine früheren Schreiben. 

Die Stadtverwaltung habe sofort geantwortet, berichtete jetzt Meyer erfreut. Die Verwaltung habe detailliert die bisherigen Bemühungen aufgezählt. Offenbar ist der sogenannte Kabelverzweiger in Thiedenwiese, an den aktuell 22 Adressen angeschlossen sind, noch nicht durch moderne Glasfaserkabel erschlossen. Die Stadt hatte zunächst ein unverbindliches Markterkundungsverfahren angeschoben. Danach war klar, dass kein Anbieter in den kommenden Jahren das Netz in Thiedenwiese ausbauen will. 

Dann hat die Stadt gemeinsam mit der Region Hannover ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren nachgeschoben. Dabei wurde auch die Wirtschaftlichskeitslücke aufgeführt. Das bedeutet, dass sich wegen der wenigen Nutzer der Ausbau für die Anbieter nicht lohnt. Wieder hat sich kein Anbieter gemeldet. Allerdings ist nach Auskunft der Stadt wegen der nachgewiesenen Wirtschaftlichkeitslücke eine Förderung durch Bundesmittel von bis zu 90 Prozent möglich. Der kommunale Eigenanteil soll zu drei Vierteln von der Region getragen werden, den Rest zahlt die Kommune.

Die Region will für alle als unterversorgt anerkannten Gebiete - in denen nicht mehr als 30 Mbit/s ankommen - ein gemeinsames Interessenbekundungsverfahren ausschreiben. Anschließend sollen bei Land und Bund Fördermittel beantragt werden. Der Ausbau soll dann von einem Unternehmen für alle "weißen Flecken" erfolgen - auch für Thiedenwiese.

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