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Gottesdienste im Gemeindehaus feiern

Pattensen/ Hemmingen/ Laatzen Gottesdienste im Gemeindehaus feiern

In einigen Gemeinden in Pattensen, Hemmingen und Laatzen werden wieder Winterkirchen in den Gemeindehäusern angeboten. Das hat zwar Kostengründe, sei aber auch atmosphärisch etwas Besonderes, sagen die Pastoren.

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Ist es draußen schneidend kalt, trifft sich die Gemeinde in Jeinsen zur Winterkirche im Garvehaus.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen/ Hemmingen/ Laatzen. In Hüpede ist die Winterkirche bereits Tradition. „Wir halten die Gottesdienste seit mehr als 15 Jahren im Winter im Gemeindehaus“, sagt Pastorin Sabine Stuckenberg. Der Grund für die Entscheidung sei damals gewesen, dass die alte Heizung die Kirche nicht ausreichend erwärmen konnte. Sie genießt die Zeit in der Winterkirche allerdings auch. „Das ist keine Notlösung. In der Winterkirche ist immer eine tolle Atmosphäre“, sagt die Pastorin. So rücke die Gemeinde allein aufgrund des Platzes enger zusammen. Da es angenehm warm sei, werden Mäntel und Jacken ausgezogen. Auch Taufen sind im Winter im Gemeindehaus. „Es kommt dabei schließlich nicht auf den Ort an, sondern wie der jeweilige Raum gestaltet ist und die Taufe ausgerichtet wird“, sagt Stuckenberg.

So sieht es auch Pastor Christian Hüttmann. In Jeinsen wird ebenfalls seit mehr als 15 Jahren eine Winterkirche im Gemeindehaus angeboten, die gut angenommen werde. „Es ist auch eine persönliche Geschmacksfrage. Einige mögen die Feierlichkeit in der Kirche lieber, andere bevorzugen die gemütlichere Atmosphäre im Gemeindehaus“, sagt Hüttmann. Lediglich der Vorstellungsgottesdienst für die Konfirmanden wird aufgrund der vielen Besucher in der Kirche ausgerichtet.

Die Gemeinde St. Lucas in Pattensen-Mitte hat bis 2014 auch eine Winterkirche angeboten. „Doch wir sind davon wieder abgerückt. Viele Gemeindemitglieder wollen ihre Kinder doch lieber in der Kirche taufen lassen“, sagt Pfarrsekretärin Sabine Klingl. Die Gemeinde habe deshalb Decken gekauft, die auf den Bänken ausgelegt werden. „Das kann auch sehr gemütlich sein“, sagt Klingl.

In der Gemeinde Hiddestorf/Ohlendorf in Hemmingen wird 2016 zum zweiten Mal die Winterkirche angeboten. „Wir haben letztes Jahr in dem neu gebauten Gemeindehaus gute Erfahrungen damit gemacht“, sagt Pastor Richard Gnügge. Für die Gemeinde sei es eine Kostenersparnis, nicht jeden Sonntag die gesamte Kirche aufheizen zu müssen. Taufen können auf Wunsch auch innerhalb der Kirche gefeiert werden. 2015 war das zweimal der Fall.

Die Gemeinde Hiddestorf/Oerie richtet die Gottesdienste vom 17. Januar bis zum 13. März in der Winterkirche aus. In Hüpede und Jeinsen beginnt die Reihe der Gottesdienste im Gemeindehaus am 10. Januar. In Hüpede endet die Zeit ebenfalls am 13. März, in Jeinsen wird der letzte Gottesdienst der diesjährigen Winterkirche im Garvehaus am 24. März sein. Ab Karfreitag, 25. März, sind die Gottesdienste wieder in der Kirche.

Eine ausgedehnte Winterkirche gibt es in der Immanuel-Gemeinde in Alt-Laatzen. Dort werden nach Auskunft von Rolf Pätzold, Vorsitzender des Kirchenregionsvorstands in Laatzen, die Gottesdienste mitsamt der Taufen seit Jahrzehnten von Herbst bis Ostern aus Kostengründen in der Alten Kapelle gehalten. Eine Ausnahme bildet nur die Advents- und Weihnachtszeit. „In der Zeit sind so viele Veranstaltungen innerhalb des Kirchengebäudes, dass wir dort sowieso heizen müssen“, sagt Pätzold.

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