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Ursache für Frontalunfälle bleibt unklar

Pattensen Ursache für Frontalunfälle bleibt unklar

Die Ursachen für die beiden schweren Verkehrsunfälle auf der Bundesstraße 3 südlich von Pattensen vor zwei Wochen sind weiter ungeklärt. Die Polizei kontrolliert dort weiter das Tempo, hat bei den jüngsten Messungen aber keine übermäßigen Übertretungen festgestellt.

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Beim Unfall am 7. April wurde eine Frau schwer, ein Mann leicht verletzt.

Quelle: x

Pattensen. Am 6. und 7. April waren bei den Unfällen ein 83-jähriger Mann getötet und eine 19-jährige Frau schwer verletzt worden. Zwei weitere Personen zogen sich leichte Verletzungen zu.
In beiden Fällen war ein Wagen in den Gegenverkehr geraten und frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen. Nach Angaben eines Polizeisprechers konnten die Unfallursachen bisher nicht ermittelt werden. Das sei in solchen Fällen schwierig, da man auf die Aussagen der Unfallverursacher angewiesen sei, die sich in aller Regel nicht selbst belasteten.
Noch vor wenigen Jahren galt der Abschnitt der B 3 zwischen Pattensen und der Regionsgrenze bei Schulenburg als äußerst gefährliche Strecke. Doch nach einer Fahrbahnerneuerung und der Installation zusätzlicher Leitplanken hatte die Polizei den Bereich zuletzt nicht mehr als Unfallschwerpunkt eingeschätzt.
Dennoch werde dort laufend kontrolliert, versichert Lutz Fricke, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes im Kommissariat Springe. Das gelte sowohl für die auf Tempo 70 eingeschränkte Geschwindigkeit als auch für das Überholverbot. „Die B 3 ist nicht unüberwacht“, betont Fricke. Doch als „Raser-Strecke“ erscheine sie ihm nicht. Die jüngsten Messungen kurz nach den Unfällen – auch ein Stück weiter nördlich zwischen Pattensen und Arnum – hätten nur zu wenigen Verwarnungs- und Bußgeldern geführt. Fahrverbote wegen besonders heftiger Tempoverstöße habe es nicht gegeben, berichtet Fricke. Die Polizei werde jedoch weiterhin regelmäßig zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten mit der Laserpistole unterwegs sein, kündigt er an.

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