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Leineinsel: Planungen sind fast abgeschlossen

Schulenburg Leineinsel: Planungen sind fast abgeschlossen

Nach acht Jahren stehen die Planungen für eine Erweiterung des Unternehmens JRS Prozesstechnik auf der sogenannten Leineinsel in Schulenburg kurz vor dem Abschluss. Architekt Eike Geffers geht davon aus, dass die Firma ihre Bauanträge nach der Sommerpause stellen kann.

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Das Unternehmen JRS Prozesstechnik darf sich auf der Leineinsel vergrößern.

Quelle: Torsten Lippelt

Schulenburg. Das Unternehmen für Asphalttechnik hat erstmals 2009 die Erweiterung des Firmengeländes beantragt. Das Problem: Die infrage kommenden Flächen lagen im Landschaftsschutzgebiet (LSG). Die Region Hannover hat politisch sehr lange darüber diskutiert, die Flächen aus dem LSG herauszulösen. Doch die Entscheidung ist gefallen. Auf Wunsch des Landes soll jetzt ein Teil der Zufahrt als öffentliche Straße gewidmet werden. Dafür muss der Bebauungsplan noch einmalig öffentlich ausgelegt werden. Geffers geht davon aus, dass der Prozess bis zum Sommer abgeschlossen ist.

Der Ortsrat hatte das Projekt von Beginn an unterstützt. Auch in der Sitzung am Mittwochabend stimmten alle Mitglieder für die Erweiterung. Das Unternehmen will eine Fläche als Stellplatz für Lastwagen ausweisen und eine weitere als Lagerfläche. 

Neubaugebiet: Einstimmigen Zuspruch gab es auch für das geplante Neubaugebiet Am Amtshof. Dort will ein Investor 20 Grundstücke für Einfamilienhäuser erschließen. Die öffentliche Auslegung der Pläne ist abgeschlossen, teilte Architektin Simone Strohmeier mit. Die Firma Kagema, deren Gelände in der Nähe des Neubaugebietes liegt, hatte ein zusätzliches Schallschutzgutachten gefordert. Das Unternehmen stellt Industrieausrüstungen her und wollte sicherstellen, dass die Lautstärke für das Neubaugebiet in den zulässigen Grenzen liege. "Das ist der Fall", sagte Strohmeier. In dem Neubaugebiet wird dann auch eine neue Straße entstehen, die den Namen "Am Amtshof" tragen soll. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Ortsrats aus.

Wohnprojekt: Die SPD stellte erneut den Antrag an die Verwaltung, den Bedarf nach einem seniorengerechten Wohnprojekt in Schulenburg festzustellen und dann auch darauf zu reagieren. Der Erste Stadtrat Axel Müller wies darauf hin, dass die Region Hannover gerade ein Wohnraumkonzept erstelle, das vermutlich bis Ende des Jahres vorliegen wird. Dieses sei auch Grundlage für Investoren, öffentliches Fördergeld zu beantragen. "Deshalb sollten wir noch warten, bis das Konzept fertig ist", sagte Müller. 

Schlaglöcher: Ortsbürgermeisterin Svenja Blume wies die Verwaltung darauf hin, dass es in den Straßen Grünes Tal, Meiersortweg und Milchweg sehr große Schlaglöcher gebe. Ein Zuhörer der Sitzung fragte zudem, warum die Verwaltung die Schlaglöcher nicht einmal professionell ausbessere anstatt immer nur provisorisch. Auf lange Sicht spare das Geld. Der Erste Stadtrat Axel Müller stimmte ihm zu. "Doch wir haben nur 200.000 Euro für rund 50 Kilometer Straßen zur Verfügung", sagte er. Die Stadt erstelle aber gerade ein Straßenerhaltungskataster, das im Sommer fertig werden soll. Dann könne möglicherweise konkreter geplant werden. Doch das niedrige Budget bleibe auch dann ein Problem. "Im Grunde können wir seit Jahren nur den Mangel verwalten", sagte Müller. 

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Auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei am Ortsausgang von Schulenburg wird das Neubaugebiet Amtshof entwickelt.

Quelle: Kim Gallop
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