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Vier Brüder berichten über ihre Knatter-Tour

Pattensen Vier Brüder berichten über ihre Knatter-Tour

Wie fährt es sich auf altersschwachen Mofas durch strömenden Regen von Hamburg bis nach Grömitz? Bei einer unterhaltsamen Lesung im Hof des Cafés Deja Vu haben der ehemalige Pastor Harry Flatt-Heckert und seine Brüder Philipp, Pit und Henning am Sonnabend über ihre außergewöhnliche Tour berichtet.

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Philipp, Pit, Harry und Henning Lesen im Hof des Cafés Deja Vu aus Harry Flatt-Heckerts Buch „Nach Caracas geht’s hinten rum“, das über eine Reise der vier Brüder mit der Schwalbe von Hamburg nach Grömitz berichtet.

Quelle: Daniel Junker

Pattensen. Zwei Stunden lang haben Flatt-Heckert und seine Brüder die Besucher des Cafés mit ihrem Bericht über die Reise von Hamburg nach Grömitz unterhalten, die die vier Herren im vergangenen Jahr unternommen haben - und zwar nicht mit Auto oder Bahn, sondern auf knatternden Mofas der Marke Schwalbe. Mit ihren Anekdoten und den per Beamer auf Leinwand präsentierten Fotos und Videos sorgten die Männer für beste Stimmung und zahlreiche Lacher. Die Geschichte der Reise von der (Schnaps-)Idee bis zur Umsetzung hat Harry Flatt-Heckert in seinem Buch „Nach Caracas geht’s hintenrum“ festgehalten. Bei der Lesung hatten sowohl das Quartett als auch das Publikum im voll besetzten Innenhof des Cafés ihren Spaß.

Auch wenn es ihnen nicht anzumerken war: Zu Beginn der Veranstaltung waren die Vortragenden noch reichlich nervös. "Wer von Euch atmet denn hier so schwer?", fragte Harry Flatt-Heckert, als ein Luftgeräusch über die Mikrofone übertragen wurde. "Ich atme schon gar nicht mehr, so aufgeregt bin ich", erwiderte Phillip unter dem Gelächter den Publikums.

Bei der Lesung berichteten die Brüder zunächst, wie es zu der ungewöhnlichen Reise kam. "Wir wohnen über die Republik verteilt", las Flatt-Heckert. Nach einer bierseligen Nacht bedauerten Harry und Philipp, dass Pit und Henning nicht dabei waren. Also musste eine gemeinsame Aktion her. "Warum fahren wir nicht nach Wacken?", las Harry. "Bist Du verrückt? Ich habe Herz", entgegnete Phillip. Also suchten die selbsternannten Fab Flatts nach einer anderen verrückten Idee - und die war schnell gefunden. "Warum machen wir nicht eine Mofa-Tour?"

Ein Mofa-Verleih in Hamburg war schnell gefunden, und somit stand auch der Ort der Abfahrt fest. Nachdem Henning ein Hotel in Grömitz klargemacht hatte, war auch das Ziel klar. "Jungs, das ist die bescheuertste und geilste Idee, die wir je hatten", waren sich die Herren schnell einig. Und so machten sich "211 Jahre Männergeschichte auf 11,6 PS" auf zur gemeinsamen Reise auf vier Schwalben. Eines der Mofas hatten sie hatten bei der Lesung sogar im Hof des Cafés Deja Vu aufgestellt.

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Von Daniel Junker

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