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Vorrang für Erdkabel - doch BI bleibt kritisch

Jeinsen Vorrang für Erdkabel - doch BI bleibt kritisch

Große Freude bei der Bürgerinitiative Jeinsen: Der Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestags hat am Mittwoch den Vorrang der Erdverkabelung im Gleichstromleitungsbau beschlossen. Das gilt auch für die Südlink-Trasse. "Dafür haben wir seit unserer Gründung gekämpft", sagt BI-Sprecher Dieter Alm.

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Nur unterirdisch: Die BI Jeinsen setzt sich von Beginn an für die Erdverkabelung entlang der Stromtrasse ein.

Quelle: Kim Gallop

Jeinsen/ Schulenburg. Das Ziel der Bürgerinitiative sei in vollem Umfang erreicht worden, sagt Alm. Dennoch sei dies jetzt kein Grund zur Auflösung. "Wir werden den gesamten Vorgang weiterhin kritisch begleiten", kündigt Alm an und verweist darauf, dass die Initiative mittlerweile auch deutschlandweit vernetzt ist.

Ursprünglich hatten sich die Jeinser im Februar 2014 zusammengeschlossen, um oberirdische Masten mit einer Höhe von bis zu 80 Metern zu verhindern, die nach einem Entwurf für den Verlauf der Südlink-Trasse auch zwischen Jeinsen und Schulenburg errichtet werden sollten. Die endgültige Planung der Südklink-Route steht jedoch noch gar nicht fest. Netzbetreiber Tennet wird sie voraussichtlich im Frühjahr 2016 vorstellen. "Die werden wir uns ganz genau anschauen", sagt Alm. 

Über die Entscheidung des Wirtschaftsausschusses freut sich auch der Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch (SPD), zu dessen Wahlkreis Pattensen zählt. "Der für die Energiewende notwendige Netzausbau kann jetzt endlich Fahrt aufnehmen. Durch die Entscheidung wird sowohl die Akzeptanz der Trasse bei den Bürgern gesteigert wie auch zur Beschleunigung des Netzausbaus beitragen", teilte er mit. 

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