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Positives Fazit trotz Besucherrückgang im Schloss

Schulenburg Positives Fazit trotz Besucherrückgang im Schloss

An das Rekordjahr 2014 kann das Schloss Marienburg nicht anknüpfen: Hausherr Ernst August rechnet mit 190.000 Gästen bis Ende dieses Jahres. Das sind rund 30.000 weniger als 2014. Der Erbprinz ist dennoch zufrieden. Wegen des nach wie vor großen Interesses soll die Ausstellung "Der Weg zur Krone" verlängert werden.

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Erbprinz Ernst August freut sich über das große Interesse an der Ausstellung Der Weg zur Krone.   Lehmann

Quelle: Tobias Lehmann

Schulenburg. "Die Menschen in der Region blicken mit Stolz auf die Krone des Königreichs Hannover. Denn sie erzählt von Glanz und Gloria", sagt Ernst August, Erbprinz von Hannover. Die seit 2014 laufende Ausstellung "Der Weg zur Krone" wird erneut um ein Jahr verlängert, da das Interesse daran nach wie vor groß sei. Dass die Zahl der Besucher auf der Burg dieses Jahr im Vergleich zu 2014 um rund 30.000 gesunken ist, sei auf die großen Jubiläen im vergangen Jahr zurückzuführen. Auf der Burg gab es Sonderausstellungen zur 1714 gegründeten Personalunion sowie zum Aufstieg des Kurfürstentums Hannover zum Königreich im Jahr 1814.

Als Vergleich sei deshalb das Jahr 2013 besser geeignet. Dort besuchten 170.000 Gäste die Marienburg. Die Zahl der ausländischen Besucher liege bei etwa 15 Prozent. Vermehrt seien Gäste aus Asien, speziell China, darunter. Ralph Jarrett, touristischer Berater der Marienburg, führt dies auf das gute Marketing zurück. "Wir arbeiten mit Touristik-Agenturen zusammen, die auch weltweit tätig sind", sagt er.

Die Zahl der unterschiedlichen Führungen soll 2016 von neun auf 13 erhöht werden. Erstmals können Gäste an einer Mondscheinführung mit Turmbesteigung teilnehmen. "Dort oben gibt es auch in der Nacht einen wunderbaren Blick auf das Calenberger Land", sagt Jarrett.

Höhepunkte werden erneut die Open-Air-Veranstaltungen sein wie das Schloss Marienburg Tattoo und "Best of Kleines Fest". Auch ein Livehörspiel wird es erneut geben. Dieses Mal wird "Jack The Ripper" aufgeführt. "Darauf freue ich mich, auch wenn ich ein wenig Angst vor der Geschichte habe", sagt Ernst August augenzwinkernd.

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