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Zylinderclub verteidigt Banner vor Graffitiwand

Pattensen-Mitte Zylinderclub verteidigt Banner vor Graffitiwand

In einem Brief an die "Bürger der Stadt" Pattensen hat der Zylinderclub erläutert, warum er ein Protestbanner vor das Graffiti-Kunstwerk geklebt hat. Dabei betonen die Zylindermänner, dass sie das Kunstwerk nicht beschädigen wollten und dass, nach eigener Prüfung, auch kein Schaden entstanden sei.

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Vor die frisch an der Wand angebrachten Graffitimotive der KGS-Schüler hat der Zylinderclub mit Klebestreifen ein Banner zum Erhalt des Schützenplatzes an der Garagenrückwand angebracht.

Quelle: Torsten Lippelt

Pattenen-Mitte. Die Mitglieder des Zylinderclubs sind Anwärter auf eine Mitgliedschaft im Uniformierten Jägercorps Pattensen. Das Jägercorps hat über das vergangene Wochenende Schützenfest gefeiert. Der Zylinderclub hat bei den Ausmärschen Protestbanner hochgehalten mit der Aufschrift "Hände weg vom Schützenplatz". Auf dem von KGS-Schülern gestalteten Graffiti-Kunstwerk am Ortseingang von Pattensen klebte zwei Tage lang das Banner "Schützenplatz erhalten".

In der Stellungnahme des Zylinderclubs heißt es: "Mit dieser Aktion wollten wir die Diskussion über die mögliche Bebauung des Schützenplatzes lenken und ein klares Statement setzen, welches für alle sichtbar sein sollte: Für uns ist ein Neubau der Grundschule auf dem Schützenplatz undenkbar!" Der Schützenplatz, der ein städtisches Grundstück ist, wird als möglicher Standort für einen Neubau der Grundschule Pattensen diskutiert.

Die Zylindermänner beklagen in ihrem Brief, dass "die Untätigkeit" der Politik, die "seit Jahren bei dem Verfall der Grundschule zugesehen" habe, jetzt "von den Pattenser Vereinen und den Schülern und Lehrern der Pattenser Grundschule ausgebadet werden" müsse. 

Die Mitglieder des Clubs fordern "alle Fraktionen des Stadtrates dazu auf, sich von dem Vorschlag, den Schützenplatz als Option für einen möglichen Grundschulneubau anzusehen, zu distanzieren". Sie kündigen an, weiterhin für den Erhalt des Schützenplatzes zu kämpfen. Weiter heißt es: "Ein wahrer Pattenser sollte wissen, dass allein die Diskussion über diese Möglichkeit so lächerlich ist, dass, wenn es nicht traurige Realität wäre, wir über so einen Vorschlag nur müde lächeln würden."

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