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16 neue Gesichter im Rat

Ronnenberg 16 neue Gesichter im Rat

Am 3. November, in der konstituierenden Sitzung, nimmt der neu gewählte Rat seine Arbeit auf. 16 der insgesamt 34 Volksvertreter sind neu im höchsten Gremium der Stadt.

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In den Ronnenberger Rat - das Foto zeigt das Rathaus - ziehen 16 neue Lokalpolitiker ein.

Quelle: Florian Wallenwein

Ronnenberg. Die Mehrheiten im Rat verschieben sich, denn SPD, CDU, Grüne und Freie Wähler müssen Mandate abgeben. Die Sozialdemokraten verfügen künftig über elf statt bisher 14 Sitze.

Die CDU hat neun statt bisher zehn Fraktionsmitglieder. Mit dabei ist wieder der parteilose Ratsherr Carsten Mauritz, der auf der CDU-Liste kandidiert.

Die Grünen haben nach eigenen Angaben damit gerechnet, dass der sogenannte Fukushima-Effekt nicht mehr wirken wird. Diese Reaktion der Wähler auf die Atomreaktor-Katastrophe in Japan hatte der Umweltpartei vor fünf Jahren zwei zusätzliche Mandate beschert. Eines davon mussten sie nun abgeben, so dass sie mit fünf Vertretern in den Rat einziehen.

Auch die Freien Wähler haben einen Sitz verloren, sie entsenden zwei Mitglieder in den Rat. Die fünf Neulinge der AfD und der Vertreter der Linken schafften auf Anhieb den Sprung in das höchste Gremium der Stadt, das aus insgesamt 34 Kommunalpolitikern besteht. Bürgermeisterin Stephanie Harms behält ihr Mandat, sie stand nicht zur Wahl.

Am beständigsten geht die SPD aus der Kommunalwahl hervor. Sie hat zwar erneut an Unterstützung bei den Wählern eingebüsst. Von ihren elf Fraktionsmitgliedern ist aber lediglich der 28-jährige Hendrik Albers (Ihme-Roloven) neu. Er ersetzt Detlef Hüper (Benthe), der es nicht wieder in den Rat geschafft hat. „Mit Hendrik Albers haben wir jetzt einen jungen und dynamischen Kandidaten aus Ihme-Roloven im Rat und auch im Ortsrat. Das ist eine gute Zukunftsperspektive für unsere Partei“, sagt der SPD-Vorsitzende Rudi Heim, der sein Ratsmandat behalten hat.

Die CDU muss fünf Neulinge in ihre Fraktion integrieren. Politische Anfänger sind Marion Menzel (Ronnenberg) und Wiebke Rohland (Empelde), während Hermann-Josef Mersch (Ronnenberg), Volker Zahn (Weetzen) und Gerald Müller (Benthe) bereits Rats- oder Ortsratserfahrung gesammelt haben. Eine Menge Hintergrundwissen für die kommunalpolitische Arbeit bringt Hans-Heinrich Hüper mit. Der Empelder verfügt über die längste politische Erfahrung in die CDU-Fraktion. Der Landwirt wurde 1981 erstmals in den Rat der Stadt gewählt. „Er soll die Fraktion erneut führen und seine Erfahrung an die Neuen weitergeben“, sagt der CDU-Vorsitzende Andreas Burkhardt. Er schaut zuversichtlich in die Zukunft. „Unsere Neuen bringen alle eine Menge Lebenserfahrung mit“, sagt der Ronnenberger.

Die fünf Mitglieder der Grünen-Fraktion müssen Uwe Buntrock (Empelde) neu in die politische Arbeit einführen. Der ebenfalls neu gewählte Michael Kühn hat bereits im Ortsrat Benthe mitgearbeitet und dort kommunalpolitische Erfahrungen gesammelt. Kühn ist auch wieder in den Ortsrat gewählt worden.

Die Freien Wähler fangen mit Dustin Jung (20) und Dietmar Jung (58) – die beiden Empelder sind nicht miteinander verwandt – neu an. Die Gruppierung musste bei der Wahl ein Mandat abgeben. Michael Sennholz aus Empelde und Bernd Dörrie aus Benthe, der für Torsten Jung in den Rat nachgerückt war, sind nicht wiedergewählt worden. Das bisherige Fraktionsmitglied Lutz Hillienhoff aus Ronnenberg hatte nicht erneut kandidiert.

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