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Ronnenberger feuern Feuerwehr-Läufer an

Ronnenberg Ronnenberger feuern Feuerwehr-Läufer an

Ein Großaufgebot der Ortsfeuerwehr und Vertreter der Stadt haben vor dem Ronnenberger Gemeinschaftshaus den Läufern der Feuerwehr-Deutschland-Tour am Montag einen herzlichen Empfang bereitet. Für den bundesweit beachteten Staffellauf zugunsten der Krebshilfe gab es kräftigen Applaus und laute Anfeuerungsrufe.

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Dritte Tagesetappe: Der Tourläufer Matthias Kimna aus Wickede und ein Radfahrer aus dem Helferteam werden am Weetzer Kirchweg von den Einsatzkräften der Ortsfeuerwehr im Spalier mit lautem Applaus empfangen Der Mitläufer Matthias Nastvogel (siehe Bildergalerie) nutzt eine Pause für einen Plausch mit den Kollegen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Ronnenberg. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren in Ronnenberg kennen sich mit überraschenden Einsätzen zwar bestens aus. Trotzdem war die kurzerhand organisierte Begrüßung der Feuerwehr-Deutschland-Tour eine besonders ungewöhnliche  Aktion. "Ich habe erst am Vorabend telefonisch erfahren, dass Ronnenberg zu den Stationen gehört", sagte Ortsbrandmeister Andreas Keese.

Er hatte sich nach dem Anruf sofort im Internet genauer über die Tour informiert, anschließend mit Bürgermeisterin Stephanie Harms abgesprochen und über Nacht ein Großaufgebot von Einsatzkräften aus Ronnenberg und Empelde als Begrüßungskomitee organisiert - inklusive Löschfahrzeuge und Drehleiter.

Hinter dem Begriff Feuerwehr-Deutschland-Tour verbirgt sich aber ein weitaus ungewöhnlicherer Einsatz: Auf Initiative des 27-jährigen Berufsfeuerwehrmannes Hanjo Kaminski aus Nordhorn laufen insgesamt zehn Einsatzkräfte aus verschiedenen Feuerwehren und Städten seit dem 7. Mai abwechselnd durch ganz Deutschland. Begleitet von Radfahrern und freiwilligen Mitläufern aus den Städten der Tour will das Team insgesamt 1010 Kilometer zurücklegen - in acht Tagesetappen, von Flensburg bis nach Garmisch-Partenkrichen und: mit Schutzausrüstung, inklusive Atemschutzmaske als Staffelstab beim regelmäßigen Wechsel. Die zehn Männer wollen mit der Benefizaktion Spenden für die Stiftung Deutsche Krebshilfe sammeln und Betroffenen Mut machen. Nach jeder Etappe übernachten die Läufer und ihr Helferteam bei einer örtlichen Feuerwehr.

In Ronnenberg wurde der freundlich winkende, aber ohne Halt durchlaufende Matthias Kimna aus Wickede begleitet - von dem 31-jährigen Matthias Nastvogel , einem Feuerwehrmann und Extremsportler aus Bayreuth, der täglich mindestens eine Teiletappe begleitet. Er nutzte das Begrüßungsaufgebot, um eine Pause einzulegen und sich eine Fahrgelegenheit zu seinem Auto in Hannover zu organisieren. Morgen beim Start der nächsten Tagesetappe will er den Tross wieder eingeholt haben und erneut eine Teilstrecke mitlaufen.

Feuerwehr-Deutschland-Tour: Onlinestream zeigt Standort an

Die Feuerwehr-Deutschland-Tour hat seit ihrem Start am 7. Mai bundesweit für Aufsehen gesorgt. Grund für die viel beachteten Tagesetappen zugunsten der Deutschen Krebshilfe sind auch eine eigene Internetseite sowie ein Auftritt im sozialen Netzwerk Facebook. Unter www.feuerwehrdeutschlandtour.de sind nicht nur Berichte, Fotos und Filme über die einzelnen Tage, Etappen und Reaktionen zu finden. Möglich ist es sogar, sich dort für eine kurze Strecke der Benefizaktion als Mitläufer anzumelden. Das Startgeld kommt der Krebshilfe zugute.
Über die Webseite lässt sich auch eine Computeranwendung starten, die es möglich macht, über ein Satellitensignal in Echtzeit das Tempo und den Standort der Läufer zu verfolgen.

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Fotostrecke Ronnenberg: Ronnenberger feuern Feuerwehr-Läufer an

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