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Mit Schokoladenherzen über Gewalt informiert

Empelde Mit Schokoladenherzen über Gewalt informiert

Ronnenberger Frauen haben am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen mit einer Aktion auf das Thema aufmerksam gemacht und informiert.

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Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen verteilen Beate Janisch (von links), Marion Weber und Bürgermeisterin Stephanie Harms Informationskarten und Schokoladenherzen.

Quelle: Rabenhorst

Empelde. Bei häuslicher Gewalt bloß nicht weghören, sondern das Telefon zur Hand nehmen und Hilfe holen – aber unter welcher Nummer?  Beate Janisch und Marion Weber vom Kommunalen Frauenzentrum haben gemeinsam mit Bürgermeisterin Stephanie Harms am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen vor dem Eingang des Edeka-Centers Cramer in Empelde Informationskarten und Schokoladenherzen an Kundinnen verteilt, um für diese Form von Gewalt zu sensibilisieren.

Die Kampagne wendet sich aber nicht nur an die Betroffenen. Häusliche Gewalt ist keine Privatsache. „Auch Freunde, Verwandte und Nachbarn, die helfen wollen, finden auf den Karten Informationen“, sagt Marion Weber. Sie fordert alle Bürger dazu auf, nicht wegzusehen, wenn es zu häuslicher Gewalt kommt.

Die Aktion soll Frauen in Not Hilfen aufzeigen. Auf den Flyern stehen die Kontaktdaten hiesiger Beratungsstellen. Im Vorfeld des 1981 ins Leben gerufenen Gedenktages sind an 30 Geschäfte in Ronnenberg ebenfalls Karten und Herzen verteilt worden.

Häusliche Gewalt betreffe alle Gesellschaftsschichten und habe viele Facetten, betonen Janisch und Weber. Neben körperlicher spiele auch psychische Gewalt eine große Rolle. Isolation, Kontrolle, Bedrohung und Worte, die wie Schläge sind, könnten Frauen tiefgreifend schaden.

Von Heidi Rabenhorst

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