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Altkleiderspenden stapeln sich im Garten

Ihme-Roloven Altkleiderspenden stapeln sich im Garten

Bekannter Abgabestandort für Kleidersäcke: Helga Behnsen aus Ihme-Roloven stellt sich seit rund 20 Jahren für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bei Altkleidersammlungen als Annahmestelle zur Verfügung. Zweimal pro Jahr stapeln sich auf einer kleinen Holzbank in ihrem Garten Plastiksäcke mit gut erhaltenen Textilien.

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Smalltalk an der Annahmestelle: Klaus-Michael Loop  und Helga Behnsen nutzen die Altkleiderspende für ein kurzes Gespräch an der kleinen Holzbank. Weniger Meter weiter ist an der Eingangstür der Dorfbäckerei (Bild unten) der Aushang für die DRK-Altkleiderdsammmlung zu sehen
.

Quelle: Ingo Rodriguez

Ihme-Roloven. Es ist schon Mittagszeit, als Klaus-Michael Loop noch einen weiteren Plastiksack auf die kleine Holzbank im Garten der Familie Behnsen an der Hannoverschen Straße legt. „Meine Frau hat aussortiert, alles saubere Sachen aus dem Schrank“, sagt Loop und packt eine durchsichtige Tüte vorsichtig ganz oben auf den Säckestapel.

Helga Behnsen vom DRK-Ortsverein wirft kurz einen prüfenden Blick, bedankt sich und fegt nach einem kurzen Wortwechsel weiter den kleinen Gartenweg vor dem ihrem Haus. Seit rund 20 Jahren schon weiß man in Ihme-Roloven, dass dort zweimal pro Jahr aussortierte Wäschestücke und paarweise gebündelte Schuhe in Plastiksäcken abgegeben werden können – eine von zwei Sammelstellen im Dorf.

Viel zu tun hat Behnsen nicht: „Irgendwann kommt ein großer Wagen vom DRK, dann werden Säcke eingepackt und mitgenommen“, sagt sie. Besondere Vorkommnisse gebe es nicht. Geplatze Säcke? „Das gibt es hin und wieder“, sagt Behnsen. Aber: Schmutzige Wäsche? Unverpackt? So etwas habe sie noch nicht erlebt. Ebenfalls sei es noch nicht vorgekommen, dass gar keine Spenden abgegeben wurden. „Ein paar Säcke sind es immer“, sagt Behnsen. Auch sie selbst sortiert regelmäßig alte Pullover, T-Shirts oder Schuhe für die Altkleidersammlung aus.

Diesmal sind es im Laufe des Vormittags zehn der prall gefüllten Plastiktüten geworden, die sich auf der kleinen Holzbank im Garten stapeln. Nach etwas Smalltalk ist auch der Dorfbewohner Loop schon wieder verschwunden. Bei einem Blick auf den großen Stapel winkt Behnsen ab. „Vor einem Jahr war es das Dreifache“, erzählt sie. Vermutlich seien es die Flüchtlingsströme gewesen, die in der Bevölkerung die Altkleider-Spendenwelle ausgelöst hätten.

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