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Bald Bestattung unter Bäumen möglich

Ronnenberg Bald Bestattung unter Bäumen möglich

In Ronnenberg könnte es bald eine neue Bestattungs-Möglichkeit geben. Auf dem Friedhof Ronnenberg sollen künftig Baumbestattungen möglich sein. Einem entsprechenden Antrag stimmte der Stadtplanungs-Ausschuss in der letzten Sitzung vor der Neubesetzung des Rates einstimmig zu.

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Auf dem Friedhof in Ronnenberg sollen bald Baumbestattungen möglich sein.

Quelle: Björn Franz

Ronnenberg. Ursprünglich hatten CDU, FDP und der parteilose Ratsherr Carsten Mauritz eine größere Variante vorgeschlagen. In ihrem Antrag regte die Gruppe die Planung eines Friedwaldes in Ronnenberg an. Dazu böte der Friedhof am Weetzer Kirchweg mit seinem alten Baumbestand und der angrenzenden Erweiterungsfläche ideale Voraussetzungen. Doch angesichts der Kosten in Höhe von knapp 200 000 Euro, die Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler für die Errichtung eines solchen Friedwalds prognostizierte, sprachen sich die Ausschussmitglieder für einen Kompromiss aus. 

Nach einer Umgestaltung soll auf der waldähnlichen Freifläche an der oberen Friedhofsgrenze bald die Möglichkeit von Baumbestattungen bestehen. Bei dieser relativ neuen Bestattungsart, wird die Urne im Wurzelbereich eines Baumes in die Erde eingebettet. Laut Zehler würde die Umgestaltung eines Teils des Ronnenberger Friedhofs lediglich etwa 10 000 Euro kosten. "Das wäre eine Option, sich diesem Thema anzunehmen und zugleich abzuwarten, wie sich der Trend zu dieser Bestattungsart entwickelt", sagte der Fachbereichsleiter. 

"Angesichts der deutlich geringeren Kosten finde ich diese Art von Bestattungen im Bestand als Kompromiss durchaus akzeptabel", sagte Hüper. Vergleichbare Einrichtungen, die es unter anderem in Barsinghausen, Wennigsen, Hemmingen und Laatzen gibt, würden seinen Beobachtungen nach teilweise an die Grenzen ihrer Kapazitäten stoßen. Daher sei es wünschenswert, dass solch eine alternative Bestattungsform künftig auch in Ronnenberg möglich sein. Dieser Einschätzung schlossen sich auch die übrigen Ausschussmitglieder an. Die Verwaltung erhielt daher den Auftrag, die Satzung und die Gebührenkalkulation entsprechend anzupassen.

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