Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 16 ° wolkig

Navigation:
Ausschuss spricht sich für Freibad-Abdeckung aus

Empelde Ausschuss spricht sich für Freibad-Abdeckung aus

Die Stadt soll zusätzliches Geld in den Haushalt einstellen, um das Freibad Empelde nach der laufenden Sanierung mit einer Beckenabdeckung auszustatten. Das hat der Ausschuss für Finanzen und Gebäudewirtschaft in seiner Sitzung einstimmig empfohlen.

Voriger Artikel
Ratspolitiker fordern Gedenkraum
Nächster Artikel
Stadt pflanzt Apfelbäume im Köthenser Feld

Wird derzeit umgebaut und saniert: Das Freibad Empelde soll künftig mit einer Beckenabdeckung vor einer unnötigen Auskühlung des beheizten Wassers geschützt werden.

Quelle: Ingo Rodriguez

Empelde. Dem Antrag der Gruppe von SPD und Linken schlossen sich alle Ausschussmitglieder an. Demnach soll der bisherige Haushaltsansatz für die Sanierung des Schwimmbades um 77 000 Euro erhöht werden, um die Abdeckung zu finanzieren. Insgesamt betragen die Gesamtkosten für die Sanierung dann 1,277 Millionen Euro.

Die Abdeckung soll verhindern, dass das Wasser im künftig beheizten Freibad in kälteren Nächten zu sehr auskühlt. Laut Verwaltung haben sich die Anschaffungskosten nach 13 Jahren rentiert, weil damit Heizkosten gespart werden können. Die Lebensdauer der Abdeckung soll bei etwa 20 Jahren liegen. Mit dem Haushaltsansatz von nun 477 000 Euro wird die dritte Rate für die Gesamtsanierung des Schwimmbades zur Verfügung gestellt. Das Geld soll nur für Maßnahmen verwendet werden, die im beschlossenen Sanierungskonzept vorgesehen sind. Die Arbeiten sollen zur Sommersaison abgeschlossen sein. Derzeit liegen sie jedoch um etwa eine Woche hinter dem Zeitplan zurück.

Ausschuss empfiehlt auch höhere Vergnügungssteuer und Hinweisbanner

Die Mitglieder des Ausschusses für Finanzen, Steuerung und Stadtentwicklung haben sich in ihrer Sitzung einstimmig für eine Erhöhung der Vergnügungssteuer ausgesprochen. Sollte der Rat der Stadt dem Votum folgen, wird die Steuer auf Antrag der Gruppe von CDU, Freie Wähler und FDP zum 1. April um ein Prozent auf 20 Prozent angehoben.

Hintergrund ist eine Gesetzesänderung des Landes Niedersachsen, die die Schließung von drei Spielhallen im Stadtgebiet zum 1. Juli zur Folge hat. Wie es im Antrag heißt, wird dies zu einem Einnahmeverlust der Spielhallenbetreiber und damit zu einem Steuerrückgang für die Stadt führen. Die Steuererhöhung soll den Rückgang ausgleichen.

Im Haushaltsplanentwurf wirkt sich die Erhöhung auf 20 Prozent des Einspielergebnisses jedoch noch nicht aus, weil die Stadt zunächst einmal nach der Gesetzesänderung die Entwicklung beobachten möchte. Solange wird von Jahreseinnahmen in Höhe von 365 000 Euro ausgegangen.

Die Mehrheit der Ausschussmitglieder votierte zudem für die Anschaffung von zwei jeweils etwa drei Quadratmeter großen Bannern, die die Bevölkerung in Ronnenberg und Empelde an geeigneten Standorten auf die nächsten Sitzungstermine des Rates der Stadt hinweisen und dazu einladen sollen.

doc6sue054coiv1iade220d

Wegen der Schließung von Spielhallen in Empelde will die Stadt als Ausgleich die Vergnügungssteuer erhöhen.

Quelle: Ingo Rodriguez
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6w9qag9vtl31dn4iiebl
Minister kommt zu Blitzbesuch nach Linderte

Fotostrecke Ronnenberg: Minister kommt zu Blitzbesuch nach Linderte