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Ausschuss will Baugebiete aufschieben

Ronnenberg Ausschuss will Baugebiete aufschieben

Mit großer Mehrheit hat der Ausschuss für Stadtplanung am Mittwochabend dem Dreijahresmaßnahmenprogramm der Verwaltung zum Intergrierten Stadtplanungskonzept (ISEK) zugestimmt. Einige mögliche Baugebiete sollen aber ausgeklammert und erst 2020 in das Programm aufgenommen werden.

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Das Ronnenberger Rathaus in Empelde.

Quelle: Symbolbild

Ronnenberg. Vor allem die Grünen hatten an einigen möglichen Wohnbauflächen etwas auszusetzen. Nicht immer allerdings mit der Unterstützung der anderen Ausschussmitglieder. In Empelde soll jedoch laut Mehrheit das Gebiet an der Nenndorfer Straße/Hansastraße vorerst nicht in das Programm aufgenommen werden. Die Verwaltung soll sich aber trotzdem schon einmal um den Erwerb der Flächen kümmern, da die Politiker mittelfristig durchaus den Bedarf an dieser Stelle sehen.

In Weetzen gilt die oberste Priorität der Umgestaltung der ehemaligen Zuckerfabrik. "Der Zustand duldet keinen Aufschub", betonte der Weetzener Ratsherr Volker Zahn (CDU). Das potenzielle Baugebiet soll deshalb nach Beschluss des Ausschusses ebenfalls mindestens bis 2020 zurückgestellt werden. Eine Bebauung einer Fläche an der Bröhnstraße an der neuen Krippe hatte sich erledigt, da das Gremium kurz zuvor dem neuen Standort des Bolzplatzes an dieser Stelle zugestimmt hatte. Für eine Fläche an der Vörier Straße hatte der Eigentümer zudem seinen Antrag auf eine Realisierung zurückgenommen. "Damit fehlt hier eine grundlegende Voraussetzung zur Umsetzung", sagte Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler. Das Gebiet soll deshalb ebenfalls aus dem Programm entfernt werden.

Die Bedenken der Grünen gegen eine Fläche Am Hammfeld in Benthe mangels Bedarfs teilten die anderen Parteien ebensowenig wie die später geäußerten Einwände gegen ein neues Gewerbegebiet an der Ihmer Landstraße in Ronnenberg. Beide Anträge auf Nichtberücksichtigung im Programm scheiterten. Weiterhin in der Planung bleiben die möglichen neuen Baugebiete Memeler Straße, Rügener Straße und auf dem Rathaus-Vorplatz (für städtische Zwecke) in Empelde, Magdeburger Straße, nördlich des Ohefelds/südlich des Gemeinschaftshauses, Gehrdener Straße und Meiergarten/Im Sacke/Über den Beeken in Ronnenberg, Münchhausenstraße, ehemaliger Spielplatz Am Seefeld und Zuckerfabrik in Weetzen, Am Hammfeld in Benthe sowie die Dreiecksfläche östlich der Hohefeldstraße in Ihme-Roloven.

Die weiteren Gewerbeflächen wurden von den Ausschussmitgliedern nicht beanstandet. Lediglich das Areal in Ronnenberg an der Bahn wurde auf Antrag der SPD aus dem Programm gestrichen. Dort vermuten die Sozialdemokraten Altlasten im Boden, was zunächst vom Eigentümer der Fläche geklärt werden müsse.

Dem gesamten Dreijahresmaßnahmenprogramm zum ISEK wurde danach bei einer Enthaltung zugestimmt. Es benötigt am kommenden Mittwoch noch grünes Licht im Stadtrat. Am 7. Juni will Wolfgang Zehler bereits erste konkrete Planungen zu einzelnen Projekten in der ISEK-Kommission vorstellen.

Einstimmig empfohlen hat der Ausschuss im Anschluss auch noch den Kinderspielplatzbericht 2017.

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