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Kunstraum Benther Berg zeigt "Fundstücke"

Benthe Kunstraum Benther Berg zeigt "Fundstücke"

Kunst aus allem, was man so am Meer und Hafen, aber auch andernorts, finden kann: "fund-stykker" - zu Deutsch "Fundstücke" - heißt die Ausstellung von Dieter Goebel, die ab Sonntag, 15. Oktober, im Kunstraum Benther Berg zu sehen ist.

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Aus Treibholz und weiteren Materialien fertigt Dieter Goebel Bilder.

Quelle: Malecha

Benthe. Sand, Muscheln, Pallhölzer, alte Rohre - der hannoversche Künstler Dieter Goebel verarbeitet viele Materialien zu Kunstwerken. Mal klebt er Treibgut in Kombination mit Sand und Farbe auf eine Spanplatte, dann wieder lässt er aus eingescannten Pallhölzern - also Holzstücken, die als Stützen unter das Kiel eines Bootes gelegt werden - bunte Bilder entstehen. "Die Farben und Muster kommen davon, dass die Boote auf den Hölzern angestrichen wurden", sagt der Künstler, dessen Liebe zum Maritimen bereits in der Kindheit entstanden ist. Aufgewachsen ist Goebel nämlich an der Ostsee - genauer gesagt in Eckernförde. Jedes Jahr sei er nach Dänemark gesegelt, wo er sogar ein Jahr studiert hat.

Doch nicht nur Treibgut wird von dem Künstler verarbeitet. "Ich benutze alles, was mich anregt, wenn ich durch die Landschaft gehe", sagt Goebel. Herausgekommen ist eine Ausstellung, die mit ihrer Vielfalt begeistert. Neben den wie Holzdrucke anmutenden Scans stehen Holzquadrate, die er zunächst mit der Kettensäge bearbeitet hat. "Die Form verändert sich aber durch das Austrocknen nochmal komplett", sagt Goebel. Immerhin acht Liter Wasser seien nach der ersten Bearbeitung aus dem Kunstwerk verdampft. Strukturen, Risse, verschiedene Oberflächen - das sind die Elemente, mit denen Goebel gerne spielt. Dann wieder hängen Fotos, beispielsweise von Strommasten, an den Wänden, deren Farben immer wieder neu verfremdet wurden, wodurch aus einem Motiv gleich mehrere absolut unterschiedlich wirkende Bilder entstehen. "Durch die Verfremdung kriegen die Bilder einen besonderen Reiz", sagt der Künstler, der Anfangs einfach experimentell Reglern verschoben hat, um Farbeffekte zu kreieren. "Die Kamera sieht viel mehr als das Auge - man muss es nur aus den Bildern herausholen."

Die Ausstellung wird am Sonntag, 15. Oktober, um 11 Uhr eröffnet. Die Einführung gibt Uwe Ahrens aus Benthe. Am 29. Oktober ist dann um 16 Uhr ein Gespräch mit dem Künstler geplant. Die Werke von Goebel sind noch bis zum 12. November jeweils montags und sonnabends von 15 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr im Kunstraum Benther Berg, Bergstraße 3, zu sehen.

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Von Lisa Malecha

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