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Bei Ulf Pohl beginnt alles mit einem gelben Punkt

Ronnenberg Bei Ulf Pohl beginnt alles mit einem gelben Punkt

Für den Barsinghäuser Ulf Pohl bedarf es einer Art Initialzündung. Fast alle Bilder beginnt er mit einem Klecks gelber Farbe. Am Sonntag eröffnet der Künstler eine Ausstellung im Kunstraum Benther Berg.

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Künstler Ulf Pohl zeigt vor dem größten Bild der Ausstellung, wie viel Spaß er mit seinen eigenen Werken hat.

Quelle: Uwe Kranz

Benthe. „Im Groben sind meine Bilder abstrakt“, sagt Pohl, der sein genaues Alter gern hinterm Berg halten will. Nur so viel verrät er: „Die Bilder lassen mit ihren kräftigen Farben auf einen jungen Künstler schließen.“ Mit Ende seines Berufslebens hat Pohl 2007 die Malerei wieder als Vollzeitbeschäftigung aufgenommen und hat nun sichtlich Spaß mit seinen nur schwer durchschaubaren Werken.

„Figuren sind überall in den Bildern versteckt“, sagt er. „Sie erschließen sich aber nicht so schnell.“ Um die überlagerten Farbschichten zu sichten, muss der Betrachter Zeit Geduld und Fantasie mitbringen, „dann sieht man viel von dem, was ich gefühlt habe, als ich sie gemalt habe“, sagt Pohl. Ihm sei es wichtig, dass man lange hingucken muss.

Geprägt von den unterschiedlichen Impulsen unserer Zeit, sind die Bilder eine Momentaufnahme seiner eigenen Befindlichkeit. Dabei verfolgt Pohl, der vornehmlich mit Acryl auf Leinwand arbeitet und die Farbe mit dem Spachtel aufträgt, in jedem Werk einen Grundgedanken. „Ich weiß nicht immer, wie viele Farbschichten das sind“, sagt er. Und manchmal muss ein Bild auch Monate oder Jahre warten, bis es schließlich fertiggestellt wird.

Die Ausstellung „Dies, Das uns Dazwischen“ ist im Kunstraum Benther Berg, Bergstraße 3, in Benthe bis Sonntag, 4. Juni, zu sehen. Öffnungszeiten: Sonnabends und montags 15 bis 17 Uhr sowie sonntags 11 bis 17 Uhr.

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