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Sportler wollen künftig Energie sparen

Ihme-Roloven Sportler wollen künftig Energie sparen

Endlich Baubeginn: Auf dem Gelände des SV Ihme-Roloven laufen seit etwa drei Wochen die Bauarbeiten für eine Erweiterung und Grundsanierung des Sporthauses auf Hochtouren. Der Umbau soll im Oktober abgeschlossen werden.

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Mehr Platz, neues Dach, moderne Technik - und alles klimaschonend: Beim SV Ihme-Roloven laufen die Erweiterung und die Sanierung des Sporthauses am Mühlenweg derzeit auf Hochtouren. Dagmar Ernst vom Regionssportbund (siehe Bildergalerie, von links) und Belinda Schenkling vom Umweltztentrum Hannover freuen sich mit Alexander Wurz und Bärbel Uffelmann-Haase aus dem Vereinsvorstand über die Förderung des Projekts. Das 1963 errichtet Sporthaus (siehe Galierie) war bis zum Beginn des Umbaus viel zu klein und sanierungsbedürftig.

Quelle: Ingo Rodriguez

Ihme-Roloven. „Im November wollen wir möglichst schon die Wiedereröffnung feiern“, sagt Alexander Wurz aus dem Vereinsvorstand. Für die Mitglieder des Sportvereins endet mit dem Umbau eine lange Zeit des Wartens. Schon seit Jahren wird mit der Stadt Ronnenberg über den Umfang und die Finanzierung einer Modernisierung diskutiert.

Der Grund: Das 1963 errichtete Sporthaus am Mühlenweg bietet längst zu wenig Platz, die Duschkabinen sind marode. Eine schnelle Planung und Umsetzung des Umbaus war aber lange Zeit an den komplizierten Eigentumsverhältnissen gescheitert: Das Haus gehört dem Verein, steht aber auf einem Privatgrundstück, das die Stadt für den Verein pachtet.

Inzwischen wurde für die Finanzierung des 400 000-Euro-Projekts eine Lösung gefunden: Die Stadt übernimmt einen Investitionszuschuss von rund 170 000 Euro. „Der Verein stemmt Kosten von rund 80 000 Euro mit Eigenarbeit, Spendenaktionen und einem Kredit“, sagt Wurz. Außerdem bewilligte die Stadt ein Zwischendarlehen von 40 000 Euro – damit die Arbeiten schon beginnen können.

Für das Projekt sind Fördergelder genehmigt, die aber erst im nächsten Jahr fließen: Der Landes- und Regionssportbund beteiligen sich mit 80 000 Euro an dem Projekt, weitere 70 000 Euro bekommt der Verein wegen seiner Beteiligung am Beratungs- und Investitionsprogramm e.coSport für energetische Sportstättensanierung und Umweltberatung. Die Förderzusage haben jetzt Dagmar Ernst vom Regionssportbund und Belinda Schenkling vom Umweltzentrum symbolisch mit zwei Baustellenplakaten überbracht.

Unterdessen schreiten die Arbeiten zügig voran: An den Stirnseiten des Sporthauses wird angebaut, die Raumhöhe wird vergrößert, Dach und Heizung werden erneuert. Künftig soll es eine dritte Umkleidekabine geben, moderne Sanitäranlagen sowie einen eigenen Schiedsrichterraum mit Toilette, Dusche und Computeranschluss für Online-Formulare.

Einen wichtigen Termin sollten sich die Sportler trotzdem vormerken: Am 27. August feiert der Verein ab 14 Uhr auf dem Dorfplatz ein Fest, bei dem die Verkaufserlöse dem Umbau zugute kommen.

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