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Fuß vom Gas: Blitzer zeigt Wirkung

Ronnenberg Fuß vom Gas: Blitzer zeigt Wirkung

Der Blitzer in der Ortsdurchfahrt Ronnenberg der B 217 zeigt Wirkung bei den Autofahrern. Die Radaranlage hat im vergangenen Jahr 30.000 Euro weniger Bußgeld eingebracht als erwartet.

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Der Blitzer an der B 217 zeigt Wirkung: Die Fahrer nehmen den Fuß vom Gas.

Quelle: Nils Oehlschläger

Ronnenberg. Seit 5. September 2013 misst das fest installierte Radargerät kurz vor der Ihmer Tor-Kreuzung die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Hannover unterwegs sind. Fahrzeuge, die in Höhe der Anlage deutlich schneller als 50 Stundenkilometer sind, werden geblitzt.

Die Messstelle zeigt Wirkung. Wie aus dem aktuellen Haushaltsplanentwurf der Stadt Ronnenberg hervorgeht, rechnet die Verwaltung für das Jahr 2016 mit 50.000 Euro Einnahmen aus Bußgeldern. Das sind 30.000 Euro weniger als für das Jahr 2015 angesetzt war.

Dass die Autofahrer den Fuß vom Gas nehmen, weil der Standort des Blitzers mittlerweile bekannt ist, überrascht die Verwaltung nicht. Sie verweist seit Jahren auf den positiven Lerneffekt, der von einem stationären Radargerät ausgeht. Bei einem im Jahr 2010 an der B 217 in Richtung Hameln installierten Blitzer verringerte sich die Anzahl der Tempoverstöße von anfangs 285 auf nur noch 40 pro Tag. Diese Zahlen nannte die Stadtverwaltung, als sie im Sommer 2013 die 30.000-Euro-Investition in eine zweite Anlage öffentlich machte.

Die Ihmer Tor-Kreuzung gilt seit Jahren bei den Verkehrsbehörden als Unfallschwerpunkt. Aus diesem Grund ließ die Stadt ein zweites stationäres Gerät aufstellen. Wie erwartet, zeigt sich der Lerneffekt nun auch deutlich bei den Verkehrsteilnehmern, die auf der Bundesstraße Richtung Hannover fahren. Als die Stadt vor mehr als zwei Jahren ankündigte, dass sie künftig wechselseitig in beiden Fahrtrichtungen blitzen wolle, rechnete die Verwaltung noch mit Einnahmen aus Bußgeldern von rund 200.000 Euro pro Jahr. Schon damals betonte der zuständige Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler: „Es geht uns aber nicht um Abzocke, sondern um Sicherheit.“

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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