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Am Rathaus rollt der Ball wieder

Ronnenberg Am Rathaus rollt der Ball wieder

Zwei Jahre lang mussten die fußballbegeisterten Kinder in Empelde auf ihren Bolzplatz auf der Fläche gegenüber dem Rathaus verzichten. Am Mittwoch wurde er nun runderneuert wiedereröffnet und offiziell zur Benutzung freigegeben. Zwölf junge Kicker nahmen das Angebot spontan an.

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Bürgermeisterin Stephanie Harms (Vierte von links) und Julia Schulze (Dritte von rechts) begrüßen die jungen Kicker und einige Eltern auf dem Bolzplatz.

Quelle: KRANZ

Empelde. Eigentlich wollte Bürgermeisterin Stephanie Harms den Ball bereits im Sommer wieder rollen lassen. Doch die Arbeiten verzögerten sich leicht, und dann gab es auch noch unerwartete Wartezeiten bei der Lieferung der Ballfangnetzes. Eine Eröffnung ohne diese Sicherheitseinrichtung zur parallel verlaufenden Straße In der Beschen kam aber nicht infrage.

Im Einfluss der Flüchtlingswelle war die Stadtverwaltung 2015 händeringend auf der Suche nach geeigneten Flächen für die Unterbringung der zugeteilten Neuankömmlinge. Das Areal vor dem Rathaus schien dafür geeignet, allerdings musste zu diesem Zweck der dort befindliche Bolzplatz weichen.

Inzwischen ist aber klar: Nach Rückgang des Flüchtlingsstroms und Fertigstellung der Neubaugebietes am Seegrasweg müssen am Rathaus keine weiteren Unterkünfte gebaut werden. "Auch zusätzliche Bürogebäude werden noch nicht benötigt", sagte Harms. Somit konnte der Bolzplatz wieder eingerichtet werden.

Freude darüber herrschte auch bei den Vertretern des Jugendparlamentes (Jupa), die sich bereits im Vorfeld der gerade abgeschlossenen Wahl für den Bolzplatz stark gemacht hatten. Julian Rosenhahn, Nachrücker in dem Gremium, machte sich gemeinsam mit anderen Kindern und Jugendlichen an den Praxistest. "Es ist schön, dass der Bolzplatz wieder intakt ist", sagte Jupa-Initiatorin Julia Schulze. "Vor zehn Jahren habe ich hier selbst noch gekickt. Jetzt können hier wieder neue Kinder spielen."

Diese und die anwesenden Eltern stammten zu einem großen Teil aus dem benachbarten Neubaugebiet und hatten gleich noch Erweiterungswünsche parat. "Ein Spielplatz wäre schön", sagte eine Mutter. Die einzige Einrichtung in der Nähe am Freibad werde der Anzahl der ansässigen Kinder nicht gerecht und sei bei schlechtem Wetter nicht nutzbar, war die einhellige Meinung.

Die Bürgermeisterin erkannte während der ersten Testspiele der Kinder zudem noch einige Mängel des für rund 5000 Euro sanierten Spielfeldes - rund 2700 Euro davon wurden für Arbeitslohn, der Rest entfiel auf Material. Unter dem nicht gespannten Ballfangnetz rutschte der Ball noch gefährlich hindurch und rollte auf die Fahrbahn der Straße In der Beschen. Dafür versprach Harms baldige Abhilfe. Die aufgrund des Regenwetters in der Mitte der Fläche entstandene Matschpfütze kann hingegen je nach Neigung auch zur Steigerung des Spielspaßes der Kinder beitragen.

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