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BGL plant Neugestaltung am Stein

Linderte BGL plant Neugestaltung am Stein

Die Bürger-Gemeinschaft Linderte, seit Jahren die Mehrheitsfraktion im Ortsrat des 500-Einwohner-Dorfes, will eine zentrale Grünfläche im Ort umgestalten. Um das Vorhaben zu finanzieren, wird auf eine Grillparty für die Einwohner im Kommunalwahlkampf verzichtet.

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Uwe Kröger (von links), Christoph Koppe, Hans-Joachim Illing, Heike Rattay und Karsten Erbelding sind die BGL-Kandidaten.

Quelle: Kerstin Siegmund

Linderte. Die Bürger-Gemeinschaft Linderte, seit Jahren die Mehrheitsfraktion im Ortsrat des 500-Einwohner-Dorfes, zieht mit einigen politischen Neulingen in den Kommunalwahlkampf. Hans-Joachim Illing (63), selbstständiger Handwerksmeister und seit 33 Jahren ortsansässig, Heike Rattay, 52-jährige Schriftführerin, die seit 22 Jahren in Linderte wohnt, der 49-jährige Polizeibeamte Christoph Koppe, seit 26 Jahren Linderter, und Uwe Kröger (49), Hotelbetriebswirt und seit sieben Jahren in Linderte zu Hause, stehen mit Spitzenkandidat, Ortsbürgermeister Karsten Erbelding (65), auf der BGL-Liste.

Erbelding muss künftig auf die erfahrenen Ortsratsmitglieder Marianne Flor und Fritz Baumgarte verzichten. „Nach 25 Jahren Mitarbeit im Ortsrat werden Flor und Baumgarte nicht erneut kandidieren“, sagte der BGL-Vorsitzende und frühere Ortsbürgermeister Peter Wodinski. Die BGL hat sich bis zur Kommunalwahl am 11. September einiges vorgenommen. Die Bürgergemeinschaft will Geld und Arbeitskraft in die Umgestaltug der Grünfläche rund um den Gedenkstein an die 850-Jahr-Feier investieren. „Der Bewuchs lässt sich schlecht pflegen und sieht unansehnlich aus,“ sagt Erbelding.

Daher habe der Ortsrat, in dem auch die SPD-Mitglieder Jörg Breves und Alexander Kuss mitarbeiten, die Umgestaltung beschlossen. In Abstimmung mit der Stadtverwaltung soll der Bewuchs unter den Bäumen beseitigt und der Bereich gepflastert werden. Die Pflasterarbeiten übernehmen Mitarbeiter des städtischen Bauhofes. Die BGL will anschließend eine neue Sitzbank, eine alte Schwengelpumpe und einen Sandsteintrog aufstellen, der bepflanzt werden soll.

„Wir verzichten vor der Kommunalwahl bewusst auf einen Grillnachmittag mit den Lindertern. Das eingesparte Geld wollen wir für die Freifläche am Lindenbrink einsetzen“, sagt Wodinski. Der Stein erinnert an die Historie des südlichsten Stadtteils von Ronnenberg. Linderte wurde erstmals im Jahre 1120 urkundlich unter dem Namen „Lindard“ erwähnt. 1970 wurde das 850-jährige Bestehen des Ortes groß gefeiert und wenig später der Gedenkstein in der Ortsmitte gesetzt.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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