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Kommt Quartierstreff für Empelde?

Empelde Kommt Quartierstreff für Empelde?

Kinder, Jugendliche, Senioren, Alleinstehende und Familien - für alle gesellschaftlichen Gruppen ist ein Treffpunkt gedacht, den die KSG Hannover nach und nach in ihren großen Wohnquartieren einrichtet - möglicherweise auch in Empelde und Gehrden.

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Eine Nähwerkstatt gehört zum Angebot des Stadtteiltreffs Goethestraße in Barsinghausen.

Quelle: Frank Hermann (Archiv)

Empelde. Noch ist es Zukunftsmusik, aber die KSG als Wohnungsbaugesellschaft der Region Hannover denkt über die Errichtung von sogenannten Quartiertreffs für Empelde und Gehrden nach. In beiden Orten verfügt die KSG über mehrere hundert Wohnungen. Die Treffpunkte sind als Ort der Begnung, als Raum für Kultur und Kreativität, aber auch als konkrete Hilfs- und Beratungsangebote für die Menschen in den großen Wohnquartieren gedacht.

"Wir wollen unsere Quartiere weiterentwickeln", sagt KSG-Temleiter Siegfried Volker. Die Immobilien der Kreissiedlung sind in den fünfziger Jahren entstanden und in den zurückliegenden Jahren konsequent modernisiert worden. Nicht nur die Wohnstandards, auch die Bedürfnisse und Erwartungen der Bewohner haben sich gewandelt. "Seit einem Jahr richten wir Quartierstreffs ein", berichtet Volker. Für das Konzept habe der Treff in Wiesenau im Norden Hannovers Modellcharakter. Dort haben das Wohnungsbauunternehmen und die Stadt Langenhagen den Stadtteiltreff entwickelt - und teilen sich die Kosten für eine hauptamtliche Quartiersmanagerin.

Innerhalb eines Jahres sei ein weit gespanntes Netzwerk entstanden, meint Volker. Er nennt Angebote für alle Altersgruppen, für Senioren, Alleinerziehende, Familien, Flüchtlinge. Kreativ- und Kunstprojekte, Yoga, Kochen oder Basteln, Gespräche oder Betreuung werden ebenso angeboten wie Energieberatung oder Umwelt- und Naturschutzprojekte sowie Sprachkurse für Ausländer. Das vielschichtige Angebot - "für alle Bürger, nicht nur für unsere Mieter", betont Siegfried Volker - macht die KSG nicht allein, sondern holt sich Partner mit ins Boot wie etwa die Arbeiterwohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz oder die Johanniter.

In Empelde ist das Interesse an einem Stadtteiltreff offenbar vorhanden. In der Bürgerversammlung Ende November, zu der die Ratsfraktionen eingeladen hatten, wurde das Thema diskutiert. Die SPD-Fraktion hatte sich nach Angaben der Ratsvorsitzenden Karin Reinelt bei einem Ortstermin bereits über den Quartierstreff in Wiesenau informiert.

Im Calenberger Land ist die Stadt Barsinghausen mit zwei Stadtteiltreffs in der Ellernstraße und der Goethestraße Vorreiter. In Wennigsen, im Corvinuszentrum Wennigser Mark, ist seit Anfang September eine Quartiersmanagerin tätig.

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Im Wohnquartier Wiesenau feiern die Bewohner ein Straßenfest.

Quelle: Stephan Hartung (Archiv)
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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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