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Stadt informiert über Containerdorf

Ronnenberg Stadt informiert über Containerdorf

Die Stadt Ronnenberg will 100 Flüchtlinge in einem Containerdorf auf dem Festplatz an der Empelder Straße sowie weitere 84 Zuwanderer in der früheren Kfz-Zulassungsstelle an der Hamelner Straße unterbringen. Die Pläne werden den Bürgern am 18. Februar vorgestellt.

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Das Bürogebäude der Region, das bis August 2013 die Kfz-Zulassungsstelle beherbergte, soll im Herbst zur Flüchtlingsunterkunft umgebaut werden.

Quelle: Kerstin Siegmund (Archiv)

Ronnenberg. Im Stadtteil Ronnenberg will die Stadt 184 neue Schlafplätze für Flüchtlinge schaffen. 100 Personen sollen in einer Containersiedlung auf dem Festplatz an der Empelder Straße untergebracht werden. Nach Verwaltungsangaben wird voraussichtlich eine Firma aus Gehrden den Auftrag erhalten. Der städtische Fachbereichsleiter Frank Schulz plant 14 Module für das Containerdorf mit fünf Wohnheimen ein. Mitte Juli soll die Gemeinschaftsunterkunft bezugsfertig sein.

84 Betten werden voraussichtlich im Herbst in der ehemaligen Zulassungsstelle an der Hamelner Straße aufgestellt. Die Region als Eigentümerin, die dort noch einige Mitarbeiter beschäftigt, räumt das Bürogebäude Ende August. Anschließend wird das Gebäude umgebaut. Fluchtwege müssen geschaffen werden. "Dafür wird außen eine Stahltreppe aufgestellt", sagt Schulz. Im Erdgeschoss lässt die Stadt Küchen einbauen, Waschmaschinen und Trockner erhalten Plätze im Keller.

Die Schlafplätze entstehen in den jeweils etwa 20 Quadratmeter großen Büros im Obergeschoss. Duschen und Toiletten stellt die Stadt in Sanitärcontainern außerhalb des Gebäudes bereit. Für die Sammelunterkunft will die Stadt einen Betreiber suchen, der die Hausmeister- und Wachdienste übernimmt.

Das Containerdorf in Ronnenberg sowie ein weiteres für ebenfalls 100 Bewohner, das in den kommenden Wochen auf dem Festplatz am Sportpark in Empelde errichtet wird, betreut die Stadt in eigener Regie. Laut der Teamleiterin Adrienne Carstens benötigt die Verwaltung insgesamt vier Objektbetreuer für die bereits bezogenen Sammelunterkünfte in Benthe und in der Felsenburg in Ronnenberg sowie für die zwei Containersiedlungen auf den Festplätzen. Den Wachschutz übernehmen externe Sicherheitsdienste. Darüber hinaus sollen sogenannte Kümmerer aus dem Kreis der ehrenamtlichen Integrationshelfer vor Ort praktische Hilfe leisten. "Wenn die Spüle nicht funktioniert, holt der Kümmerer den Handwerker aus unserer Gebäudewirtschaft", sagt Carstens.

Die Planungen für die neuen Unterkünfte im Stadtteil Ronnenberg stellt die Verwaltung Bürgern und Kommunalpolitikern am Donnerstag, 18. Februar, um 19 Uhr im Gemeinschaftshaus am Weetzer Kirchweg 3 vor.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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