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Ein Empfang zur bleibenden Erinnerung

Ronnenberg Ein Empfang zur bleibenden Erinnerung

Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden haben sich am Freitagabend zum 30. Stadtempfang in der Aula der Marie-Curie-Schule in Empelde getroffen. Unter den 200 Gästen waren auch 50 Bürger die sich nach einem Aufruf der Bürgermeisterin um die Karten beworben hatten.

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Rund 200 Gäste sind in der Auls der Marie-Curie-Schule zum 30. Stadtempfang zusammengekommen.

Quelle: Rabenhorst

Empelde. Die lockere Atmosphäre des Abends – und der Besuch etlicher Vertreter aus Ronnenbergs Nachbarkommunen ist wohl auch dem Termin zuzuschreiben. Harms hatte nach ihrem Amtsantritt den Stadtempfang vom Januar später ins Jahr hinein verlegt – und damit den nach Neujahr übervollen Terminkalender zahlreicher Gäste entzerrt. „Der heutige Abend soll wieder insbesondere Gelegenheit bieten für Gespräche mit Freunden, Bekannten und Gleichgesinnten aus dem eigenen Verein oder anderen Gruppen und Partnern", sagte Harms in ihrer Ansprache. "Persönliche Begegnungen sind besonders wichtig in einer Zeit, die häufig von kommerziellen Freizeitangeboten geprägt ist und scheinbar immer schnelllebiger und vielleicht durch Soziale Medien auch ein Stück anonymer wird.“

Neben dem Schwerpunkt Meinungsaustausch, solle der Jubiläumsempfang, der vor 30 Jahren vom damaligen Bürgermeister Karl Kurse und Stadtdirektor Bernhard Lippold ins Leben gerufen wurde, für alle Teilnehmer in besonderer Erinnerung bleiben. „Damit meine ich allerdings nicht, dass Sie zu den Imbissangeboten und Getränken eingeladen worden sind, sondern dass wir heute als Gastredner Freiherr Moritz Knigge begrüßen können“, betonte sie. Der Nachname sei das Synonym dafür, wie man etwas gelingen lässt. So wie die Dudens auf die Buchstaben achten, achten die Knigges auf den Umgang mit Menschen, so Harms.

Moritz Freiherr Knigge zeigte in seinem Vortrag, wie die Menschen im Alltag besser miteinander zurechtkommen und wie sie gemeinsam mehr erreichen können - ein Plädoyer für Rücksicht und Respekt. Immer wieder gelang es ihm aber auch, das Publikum mit seinen pointierten Anekdoten zum Lachen zu bringen. Für seinen unterhaltsamen Auftritt, war ihm am Ende auch der wohlwollende Beifall der Gäste sicher.

Die Nachwuchsband der Calenberger Musikschule unter der Leitung von Kurt Klose umrahmte den 30. Stadtempfang musikalisch. Und nach Ende des offiziellen Programms kamen viele der Gäste noch lange der Anregung der Bürgemeisterin zu Gesprächen, Dikussionen und Begegnungen nach.

Auszeichnung für die Haißausbilder der Feuerwehr

Stellvertretend für die vielen Ehrenamtlichen in der Stadt Ronnenberg zeichnete Stephanie Harms die „Heißausbilder der Brandübungsanlage“ Gerd Baumert, Christopher Buchler, Michael Etzrodt, Markus Fedderke, Michael Filippou, Matthias Gnoth, Michael Grüneberg, Dennis Hechler, Holger Klingemann und Dirk-Thorsten Seeberger aus. „Das sind Personen, die die Freiwillige Feuerwehr ehrenamtlich zusätzlich unterstützen. Doch nicht nur die Heißausbilder sind ehrenamtlich. Diejenigen, die dieses Projekt ins Leben gerufen haben und auch die vollständige Organisation erfolgt durch den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Empelde“, sagte Harms.Die Brandübungsanlage in Empelde wurde in Eigenleistung und mit Hilfe von Spenden erbaut und ausgebaut. Im Namen des Ausbildunsgteams bedankte sich Dennis Hechler für die Auszeichnung. „Bis heute haben wir es geschafft, fast 100 Feuerwehrkameraden innerhalb unserer Brandübungsanlage weiter zu bilden", sagte er. Umgebungstemperaturen von mehreren Hundert Grad schreckten die Ausbilder nicht ab, sondern motivierten sie, auch die Teilnehmer an ihre Grenzen zu bringen. "Die interkommunale Zusammenarbeit über unsere Stadtgrenzen hinaus ist nicht nur ein wichtiger Aspekt, sondern verhilft das Ansehen der Stadtfeuerwehr Ronnenberg auch in Zukunft wie gewohnt zu untermauern", erklärte Hechler.

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Von Heidi Rabenhorst

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