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Rat bringt Freibadsanierung auf den Weg

Empelde Rat bringt Freibadsanierung auf den Weg

Die Sanierung des Freibades Empelde erfolgt ab 2016 in mehreren Schritten. Das hat die Ratsmehrheit von SPD und Grünen beschlossen. Vertreter aller Fraktionen legten ein Bekenntnis zum Bad als soziale Einrichtung ab.

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Grünes Licht für die Sanierung: Das Freibad soll attraktiver werden.

Quelle: Ingo Rodriguez

Empelde. Auf dieses Bekenntnis zum Freibad haben die Nutzer lange gewartet. 26 von 34 Ratspolitikern sprachen sich für eine Sanierung in mehreren Abschnitten aus. Acht Ratsleute stimmten dagegen – in erster Linie aus Sorge, dass die Kosten ausufern könnten. Der FDP-Ratsherr Dieter Herbst forderte im Namen der CDU und des parteilosen Ratsherrn Carsten Mauritz eine Begrenzung auf 1,25 Millionen Euro.

Das wurde von SPD und Grünen aber abgelehnt. „Das Bad ist eine gute Sache, es darf aber kein Fass ohne Boden sein“, sagte Mauritz. „Was machen SPD und Grüne, wenn das Ausschreibungsergebnis höher ausfällt?“ Eine Deckelung der Kosten bringe nichts, meinte Michael Sennholz (Freie Wähler). Zum Wohl der Kinder müsse die Stadt das Bad finanzieren, auch wenn es ein Zuschussgeschäft sei. Dieter Schur (SPD) freute sich über die Zustimmung. „Kaum geht Torsten Jung von Bord, werden die Freien Wähler vernünftig“, sagte er – und handelte sich für diesen Spruch Empörung ein.

Quer durch alle Fraktionen bekräftigten Ronnenbergs Politiker die Notwendigkeit, das Freibad technisch auf Vordermann zu bringen – weil es als soziale Einrichtung eine wichtige Bedeutung für die Bürger habe, auch mit Blick auf die Flüchtlinge, sagte Jens Williges (Grüne). Nach der Sanierung könne man sich Gedanken über Sponsoring und ehrenamtliche Aktivitäten machen. Eine Attraktivitätssteigerung sei dafür die Voraussetzung.

Jörg Bothe (CDU) erinnerte daran, dass die Stadt ein Viertel der freiwilligen Leistungen für das Bad ausgibt. „Aber das ist es uns wert“, sagte der Ronnenberger.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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