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Das Bad wartet auf Sanierung

Empelde Das Bad wartet auf Sanierung

Die Vorbereitungen sind getroffen: Schwimmmeister Wolfgang Zogall hat das Wasser aus dem Schwimmbecken abgelassen, die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs bauten die Spielgeräte ab. Seit 31. Juli müssen auch die Badegäste draußen bleiben, denn der Beginn der beschlossenen Sanierung des städtischen Freibades steht unmittelbar bevor.

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Badegäste müssen draußen bleiben: Die Saison im Freibad an der Hansastraße ist wegen der unmittelbar bevorstehenden Sanierung vorzeitig beendet worden.

Quelle: Carsten Fricke

Empelde. „Am kommenden Dienstag wird der Bauzeitenplan für die Sanierung abgestimmt“, sagt der zuständige Fachbereichsleiter Frank Schulz. Sein Kollege Cord Hennies, Teamleiter der städtischen Gebäudewirtschaft, will sich am Dienstag mit den Verantwortlichen der Beckenbaufirma aus Bayern im Freibad treffen. Bei der Ausschreibung hatten sich die Bayern gegen einen Mitbewerber aus Tschechien durchgesetzt, berichtet Schulz. „Es handelt sich um eine renommierte Fachfirma.“

Deren Mitarbeitern obliegt es nun, das alte und marode Betonbecken mit einem Edelstahlbecken auszukleiden und auch ein neues Kinderplanschbecken einzubauen. Auch die Technik muss erneuert werden, damit ab der nächsten Saison die Anforderungen des Gesundheitsamtes im Freibad erfüllt werden können. Eine veraltete Technik für die Wasseraufbereitung führte bereits vor drei Jahren zu einer Schließung des Planschbeckens. Wegen weiterer Mängel an dem Bad aus der 1930er Jahren entschloss sich die Ratsmehrheit zu einer Sanierung, die voraussichtlich rund 1,2 Millionen Euro kostet.

Bevor das Edelstahlbecken in das alte Betonbecken eingelassen werden kann, sind aufwendige Vorarbeiten notwendig. „Das Erdreich rund um das Becken muss ausgetauscht werden“, sagt Frank Schulz. Der Grund sind schadstiffhaltige Farbreste, die beim Streichen des Beckens in den Boden gelangt sind. Wegen dieser Altlasten hatte die Stadt die Randbereiche schon vor Jahren mit Folie und Bohlen gesichert.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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