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Das neue Becken nimmt Gestalt an

Empelde Das neue Becken nimmt Gestalt an

Andernorts füllt der warme Spätsommer die Freibäder. Das städtische Bad in Empelde ist geschlossen, trotzdem geht es dort heiß her: Arbeiter montieren die ersten Bauteile für das neue Schwimmbecken, mit dem die Stadt Ronnenberg ihr Freibad modernisieren lässt.

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Die Kernbohrung im alten Becken.

Quelle: privat

Empelde. Sechs Meter lang und 2,50 Meter breit sind die Edelstahlelemente, die mit einem Baukran in das alte Betonbecken des Empelder Freibads gehievt werden. Arbeiter montieren die Platten an Stahlgerippe, die zuvor gesetzt worden sind. "Die Edelstahlplatten werden vor Ort verschweißt", sagt der städtische Fachbereichsleiter Frank Schulz.

Die Verwaltung hat Ronnenbergs Ratsmitgliedern im Finanzausschuss den Baufortschritt genau erläutert. Diese Erklärungen sind nötig, denn das Bad ist trotz des sonnigen Spätsommerwetters geschlossen ist. Die Stadt hätte erhebliche Erklärungsprobleme, wenn im Bad nicht unter Hochdruck gearbeitet würde, meint Schulz.

An der Hansastraße läuft aber alles nach Plan. Folgende Arbeiten wurden bisher erledigt: Die Baustelleneinrichtung, der Abbau und die Sicherung der Spielgeräte, der Abbruch der Geländer und Einstiegstreppen, die Einmessung des neuen Becken, das Setzen der Fußpunkte des Edelstahlbeckens, die Anlieferung der Beckenwände, die Entnahme von Betonproben zwecks Bestimmung der Druckfestigkeit sowie Kernbohrungen für Leitungen im Bestandsbecken.

Geplant sei, erläutert Schulz, ab 12. September mit den Erdarbeiten für den Schwallwasserbehälter und den Rohrgraben zu beginnen. Zuvor muss aber noch das Erdreich rund um das alte Becken ausgewechselt werden. Dort sind gesundheitsschädliche Rückstände der Farbe festgestellt worden, mit der das Bad in früheren Jahren regelmässig gestrichen wurde. Die Stadt hatte den Bereich wegen der PCB-Belastung schon vor Jahren mit Folie sichern lassen. Wie tief das Erdreich ausgekoffert werden muss, lässt sich noch nicht sagen, meint Schulz. Genaue Erkundungen seien jetzt erst, nach der Schließung des Bades, möglich.

Von diesen Untersuchungen hängt auch die weitere Kostenentwicklung ab. Diese läuft bislang zufriedenstellend. Da die Arbeiten einzeln ausgeschrieben werden, liegen die Angebote derzeit 35.000 Euro günstiger als geplant, sagt Schulz. Insgesamt stellt die Stadt 1,24 Millionen Euro, verteilt über drei Jahre, für die Badsanierung zur Verfügung. "Wir hoffen, dass sich die Beheizung und die Folienabdeckung des Beckens mitfinanzieren lässt", sagt der Fachbereichsleiter. Die Kosten dafür liegen bei 130.000 Euro. Das könnte klappen, wenn die Firmen weiterhin günstige Angebote machen.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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