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Stinkbombe bleibt in Erinnerung

Ronnenberg Stinkbombe bleibt in Erinnerung

Auch vor 60 und 65 Jahren hatten Konfirmanden viele Flausen im Kopf - daran haben sich 38 Diamantene und 17 Eiserne Konfirmanden am Sonntag vor dem festlichen Gottesdienst in der Michaeliskirche mit Pastor Klaus-Thilo von Blumröder erinnert.

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38 Diamantene Konfirmanden feiern ihr Wiedersehen.

Quelle: Carsten Fricke

Ronnenberg. "Ein Konfirmand hat einmal eine Stinkbombe in den Raum geworfen", erzählte der Diamantene Konfirmand Karlheinz Stenzel beim Treffen im Gemeindehaus, ohne den Namen des "Täters" zu verraten. Das Ziel, sich auf diese Weise den Unterricht bei Superintendent Stallbaum zu ersparen, hätten die Konfirmanden damit aber nicht erreicht. "Der hat uns eingeschlossen und eine Stunde lang in dem Gestank schmoren lassen", sagte Dieter Lehmann.

Trotz mancher Streiche seien sie schließlich am 3. April 1955 konfirmiert worden - zwei Tage nachdem einige von ihnen ihre Lehre angetreten hatten. "Ich hatte noch Splitter in den Fingern vom Feilen", erinnerte sich Stenzel an die Folgen seiner Schlosserlehre, die er mit in seinen Konfirmationsgottesdienst nahm.

Fünf Jahre zuvor hatte Margrit Röttger ihre Konfirmation gefeiert. "Wir mussten dafür jede Menge Lieder lernen", sagte sie. Der Unterricht sei durchaus streng gewesen. "Ich bin aber immer gern und mit Begeisterung zur Kirche gegangen", betonte Helga Wurm. Ein Vorteil: Dadurch habe sie sich den zuhause den Abwasch erspart.

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Vor 65 Jahren konfirmiert: Diese Ronnenberger haben Grund zur Freude.

Quelle: Carsten Fricke

Von Carsten Fricke

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