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Die Quote hält einen Monat länger

Calenberger Land Die Quote hält einen Monat länger

Die Kommunen im Calenberger Land haben zur Abwechslung einmal gute Nachrichten aus dem niedersächsischen Innenministerium erhalten: Die Quote der Flüchtlinge, die neu aufgenommen werden müssen, wird voraussichtlich einen Monat länger halten als bisher prognostiziert.

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Die Flüchtlingsunterkunft, die auf dem Festplatz in Ronnenberg entstehen soll, wird voraussichtlich erst von Mai an benötigt.

Quelle: Björn Franz

Calenberger Land. Dass die Quoten nur selten Bestand haben, daran haben sich die Bürgermeister im Calenberger Land bereits gewöhnt. Im vergangenen Jahr war es schon fast Normaltät, dass die Zahl der Schutzsuchenden, die in den Kommunen aufgenommen werden mussten, schon weit vor dem angepeilten Zeitpunkt erreicht war. Und gerade deshalb ist es zur Abwechslung einmal eine positive Nachricht: Statt bis Ende März - wie bislang gedacht - gelten die Quoten einen Monat länger.

Stephanie Harms atmete angesichts dieser Entwicklung erst einmal kräftig durch. Dass Ronnenberg die Quote von 155 Flüchtlingen nun erst einen Monat später erreichen wird, entspannt die Situation aus Sicht der Bürgermeisterin erheblich. Denn mit den 100 Plätzen, die bald auf dem Festplatz in Empelde verfügbar sind, denen in der katholischen Kirche an der Berliner Straße und weiteren neuen Mietobjekten stünden ausreichend Unterbringungsmöglichkeiten für die Neuankömmlinge zur Verfügung. Somit werde das Wohnheim mit 100 Plätzen, das auf dem Festplatz in Ronnenberg errichtet werden soll, erst in der nächsten Verteilquote ab Mai benötigt. "So können wir dann vielleicht sogar Objekte wie die Felsenburg oder die Unterkunft in Benthe etwas entlasten", sagte Harms.

Deutlich verhaltener reagierte Wennigsens Bürgermeister Christoph Meineke auf die Nachricht aus dem Innenministerium. Aus seiner Sicht habe sie keine Auswirkungen - zumal die Qualität der Prognosen des Landes ja noch nie besonders gut gewesen sei. Meineke rechnet weiterhin damit, dass Wennigsen bis zum Jahresende 320 Betten benötigen werde. Zumal er nicht davon ausgehe, "dass es bei Frühlingswetter weniger Migration geben wird als im Winter".

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