Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 18 ° Regenschauer

Navigation:
Die Frauen stehen im Fokus

Empelde Die Frauen stehen im Fokus

Zum 25. Jahrestag macht das kommunale Frauenzentrum den Bürgerinnen ein Geschenk: Die Leiterinnen Beate Janisch und Marion Weber verzichten auf einen Festakt und bieten stattdessen eine Woche lang viele kostenlose Aktionen an.

Voriger Artikel
Räucherofen qualmt beim Wurst-Basar
Nächster Artikel
NewKammerChor singt in der Kirche

Marion Weber (von links) und Beate Janisch stellen mit Bürger
meisterin Stephanie Harms das Programm für die Jubiläumswoche vor.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Empelde. Das Frauenzentrum ist seit 25 Jahren ein reger Treffpunkt für Frauen jeden Alters. "Viele ehrenamtliche Helfer engagieren sich in den Gruppen und im Frauennotruf, der den Grundstein für die heutige Beratungsarbeit legte", erklärt Janisch. Im Rahmen des halbjährlichen Veranstaltungskalenders wird ein Vielzahl von Kursen, Vorträgen, Seminaren und Gruppen angeboten.

Bereits zwei Jahre vor der Eröffnung im September 1991 trafen sich auf Initiative der damaligen Frauenbeauftragten Christel Ewert regelmäßig Frauen zu Gesprächen in unterschiedlichen Räumen. "Der Wunsch nach einem eigenen Raum für Frauen und für ihre Belange wurde größer", berichtet Janisch, die sich seit fast fünf Jahren die Leitung mit Marion Weber teilt.

Pro Jahr nehmen rund 900 Frauen diese vielfältigen Angebote wahr. Als Herzstück bezeichnet Janisch die Beratung. "Jährlich suchen etwa 150 Frauen Rat und Hilfe bei uns", berichtet die diplomierte Sozialpädagogin, die wie ihre Kollegin Weber eine Zusatzqualifikation für traumatisierte Menschen erworben hat. Die häufigsten Anlässe seien Probleme wegen Trennungen, Gewalt in der Familie sowie psychische Erkrankungen, aber auch Rechtsberatungen.

Angebote wie das Internationale Café und eine spezielle Scheidungs- und Trennungsberatung für Frauen haben sich in den zurückliegenden 25 Jahren bewährt, meint Janisch. Angebote für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen seien ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Zentrums.

Die Stadt Ronnenberg ist der Träger des Hauses, finanzielle Unterstützung leistet das Land. Grund zur Freude hat auch Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms. "Diese Einrichtung ist das erste kommunale Frauenzentrum in Niedersachsen gewesen", betont sie. Die Einrichtung sei nach wie vor in ihrer Beschaffenheit einzigartig. "Ich freue mich, dass dieses Haus auch nach 25 Jahren noch so aktiv als Begegnungsstätte, Kultur- und Beratungszentrum genutzt wird."

In der Jubiläumswoche bietet das Frauenzentrum, Stille Straße 8, den Nutzerinnen viele kostenfreie Veranstaltungen an:

Montag, 26. September: offene Mutter-Kind-Gruppe (10–11.30 Uhr); Eine Reise zu mir – Selbsterfahrung mit dem Werkstoff Ton (15–16.30 Uhr); Schnupperstunde Aroha-Ganzkörpertraining (17–18 Uhr); Selbstheilungskräfte entdecken (18.30–20 Uhr).

Dienstag, 27. September: Einführung in Achtsamkeitstechniken (15–16.30 Uhr); Workshop Freier Tanz (19–21 Uhr).

Mittwoch, 28. September: offener Lyrikkreis (15–16.30 Uhr); Lachyoga (19–21 Uhr).

Donnerstag, 29. September: Workshop Vom Problem zur Lösung (9.30–11 Uhr); Pilates und Beckenbodentrainung (16–17.15 Uhr); Übungen für erholsamen Schlaf (18.30–20 Uhr).

Freitag, 30. September: Fuß- und Wirbelsäulengymnastik (9–10.15 Uhr); Sucht-Selbsthilfegruppe (10.45–12.30 Uhr); Kinoabend "Monsieur Claude und seine Töchter" (19.30–21 Uhr).

Sonnabend, 1. Oktober: Schwierige Situationen meistern (11–13 Uhr).

Von Heidi Rabenhorst

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Die neuen Mitglieder des Stadtrates Ronnenberg

Die Bürger in Ronnenberg haben bei der Kommunalwahl auch über ihren Stadtrat abgestimmt. Die Mitglieder im Überblick.

doc6rn96z82454unxsafpo
Jugendfeuerwehren beweisen ihr Können

Fotostrecke Ronnenberg: Jugendfeuerwehren beweisen ihr Können