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Mehr Platz für die Hausaufgabenhilfe

Empelde Mehr Platz für die Hausaufgabenhilfe

Seit September hat die Hausaufgabenhilfe des Vereins Schüler- und Familienhilfe mehr Platz für die 65 Kinder aus 14 Nationen, die an vier Nachmittagen betreut werden. Gaby Koch und ihr Team sind aus dem Keller der Theodor-Heuss-Grundschule in neue Räume in der Selma-Lagerlöf-Schule umgezogen.

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Yad (8, von links), Midja (10), Mitarbeiterin Kerstin Freund, Tharshan (9), Leiterin Gaby Koch und Sara (9) fühlen sich in den neuen Räumen wohl.

Quelle: Picasa

Empelde. "Hier ist es so schön leise. Da kann man sich viel besser konzentrieren", beschreibt der achtjährige Yad den neuen Lernort in der ehemaligen Förderschule am Ententeich in Empelde. Midja (10) findet es besonders gut, dass sie zwischendurch auf den Spielplatz gehen kann, der direkt neben dem Gebäude liegt.

Auch Gaby Koch, die sich seit 1986 für die Hausaufgabenhilfe des vor 27 Jahren gegründeten Vereins einsetzt, freut sich über den Umzug. "Wir waren bisher in einem Kellerraum der Theodor-Heuss-Schule in der Barbarastraße untergebracht", berichtet die Diplom-Sozialpädagogin. Es sei einfach großartig, nun gleich drei Räume zur Verfügung zu haben. "Der größte Vorteil ist aber, dass wir die Räume nach unseren Wünschen einrichten können. Bücher und Spiele müssen wir nicht mehr wegräumen." Auch die Wohnortnähe sei ein großes Plus, sagt Koch.

Seit 1999 leitet die Diplom-Sozialpädagogin die Hausaufgabenhilfe hauptamtlich und springt dort ein, wo sie gerade gebraucht wird. Aufgeteilt in drei Gruppen werden rund 65 Kinder aus 14 Nationen von der ersten bis zur 13. Klasse viermal in der Woche von Gaby Koch und fünf pädagogischen Hilfskräften sowie drei ehrenamtlichen Helferinnen bei den Hausaufgaben unterstützt. Ein Schüler bereitet sich auf sein Fachabitur vor, etliche besuchen den Gymnasialzweig der benachbarten Gesamtschule.

"Es ist immer wieder schön, mitzuerleben, wenn die angebotene Hilfe etwas bewirkt", sagt Gaby Koch. Manchmal seien es nur weniger Fehler im Diktat, die Freude bereiteten. "Wenn man das Ganze betrachtet, ist es ein erreichter Schulabschluss, der Wechsel auf eine höhere Schulform oder später der Ausbildungsplatz, der uns anspornt", sagt die Leiterin.

Von Heidi Rabenhorst

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