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IG Freibad drückt bei der Heizung aufs Tempo

Empelde IG Freibad drückt bei der Heizung aufs Tempo

Die Sanierung des Freibads in Empelde hat bereits vor Wochen begonnen. Der Interessengemeinschaft (IG) Freibad geht sie aber nicht schnell genug voran. Sie kritisiert vor allem, dass der Auftrag für die Beheizung des Wassers noch nicht erfolgt sei.

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Die Sanierung des Empelder Freibades läuft seit mehreren Wochen.

Quelle: Archiv

Empelde. Die laufende Beckensanierung sei erst der Anfang, um das Freibad wieder zukunftsfähig zu gestalten, erklärte Christa Kuck-Meens, die Vorsitzende der Interessengemeinschaft. Aus ihrer Sicht werde aber erst die Möglichkeit, das Wasser zu beheizen, das Freibad attraktiver für Besucher zu machen und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern.

„Wenn das Wasser weiterhin kühl bleibt, kann man nicht die vielfach gewünschten steigenden Besucherzahlen erreichen“, sagte die IG-Vorsitzende. Zudem würde ein beheiztes Schwimmbecken auch den Ronnenberger Schulen die Möglichkeit eröffnen, im Freibad Schwimmunterricht zu geben. Daher könne niemand eine Verzögerung beim Einbau der Beheizung wollen.

Der zuständige Fachbereichsleiter Frank Schulz reagierte gestern gelassen auf die Kritik der IG. Die Ausschreibung der einzelnen Arbeiten erfolge schrittweise, erklärte er. Nach den Tiefbauarbeiten und dem Einbau des Edelstahlbeckens werde derzeit das Angebot für die Außenanlagen geprüft, im nächsten Schritt sei dann die Ausschreibung für das Kinderbecken geplant. Dabei läge die Verwaltung bisher insgesamt etwa 51 000 Euro unter dem für die Ausschreibungen vorgesehenen Mitteln.

Durch diese Einsparungen, so hofft Schulz, könne nachgelagert auch die Beheizung realisiert werden. Für die Option eines Gasbrennmoduls seien 56 000 Euro veranschlagt.„Ob ich das auf Grundlage der bislang vom Rat genehmigten 1,2 Millionen Euro hinbekomme, weiß ich nicht“, sagte Schulz. „Aber wenn wir zum Jahresende noch immer so gut auf Kurs liegen, könnten wir zum Saisonstart im Mai 2017 auch das Heizmodul ordern.“

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