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Neuauszählung: Keine Veränderungen im Rat

Ronnenberg Neuauszählung: Keine Veränderungen im Rat

Die Zusammensetzung des Rates der Stadt Ronnenberg bliebt so, wie es das vorläufige Endergebnis am späten Abend des 11. Septembers ergeben hatte. Wie Bürgermeisterin Stephanie Harms am Donnerstag verkündete, hat die Neuauszählung aller Stimmen keine Veränderungen bei der Sitzverteilung ergeben.

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Seit Montagmorgen waren die Stimmzettel der Kommunalwahl von Verwaltungsmitarbeitern noch einmal ausgezählt worden.

Quelle: Björn Franz

Ronnenberg. Seit Montagmorgen hatten Verwaltungsmitarbieter jeden einzelnen Stimmzettel noch einmal in die Hand genommen und ausgewertet. Dabei kamen bis zum frühen Donnerstagmorgen zwar insgesamt 29 887 gültige Stimmen heraus - und damit 34 mehr als bei der Auszählung am Wahlabend vor knapp zwei Wochen - doch weder auf die Sitzverteilung noch auf die personelle Besetzung des neuen Rates habe das Einfluss, erklärte die Bürgermeisterin.

Demnach stellt die SPD elf Sitze im neuen Rat, die CDU neun, die Grünen und die AfD jeweils fünf, die Freien Wähler zwei und die FDP sowie die Linke jeweils einen. Allerdings muss der Gemeindewahlausschuss das Ergebnis zunächst noch offiziell bestätigen. Laut Harms soll er am Dienstag, 27. September, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses II zusammenkommen.

Harms bedankte sich bei der Vorstellung des Ergebnisses nicht nur bei den Verwaltungsmitarbeitern, die mehr als drei Tage lang noch einmal alle Stimmzettel ausgezählt hatten, sondern ausdrücklich auch bei allen Wahlhelfern vom 11. September. "Niemand hatte irgendwelche Zweifel oder gar Misstrauen", erklärte die Bürgermeisterin. "Aber das Ergebnis war hinter dem Komma zum Teil so knapp, dass schon zehn Stimmen gereicht hätten, um Änderungen bei der Sitzverteilung zu ergeben." Daher habe sie die Neuauszählung veranlasst.

Bei der wurde unter anderem festgestellt, dass 49 am Wahlabend als ungültig gewertete Stimmen tatsächlich gültig gewesen wären. Dem standen aber auch einige nach der Überprüfung ungültige Stimmzettel gegenüber. Zu dieser Fehlerquote ist es laut Harms nicht nur durch die hohe Belastung der Wahlhelfer und dem Zeitdruck am 11. September gekommen, sondern auch durch die neue Gesetzeslage. In diesem Jahr sei es erstmals auch möglich gewesen, dass Stimmzettel mit vier Kreuzen richtig sein konnten. "Daher haben wir bei der Neuauszählung alle Stimmzettel mit mehr als drei Kreuzen nach dem Vier-Augen-Prinzip überprüft und auch bewusst den Zeitdruck herausgenommen", sagte die Bürgermeisterin.

Am Ende ergaben sich relativ kleine Veränderungen: Die SPD erhielt 21 Stimmen mehr als bei der ersten Auszählung und verbesserte ihr Ergebnis damit um 0,1 Prozent auf 31,9 Prozent. Die CDU erhielt vier Stimmen mehr und blieb bei 28,0 Prozent, die Grünen verloren sechs Stimmen und rutschten damit um 0,1 Prozent auf 13,8 Prozent ab. Keine Veränderungen gab es bei den Ergebnissen der AfD, die trotz sechs Stimmen mehr bei 13,3 Prozent bleibt, der Freien Wähler (acht Stimmen mehr, 6,1 Prozent), der FDP (eine Stimme weniger, 3,8 Prozent) und der Linken (zwei Stimmen mehr, 3,2 Prozent).

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