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Die Ratswahl in Ronnenberg wird neu gezählt

Ronnenberg Die Ratswahl in Ronnenberg wird neu gezählt

Die Stimmzettel für die Wahl zum Rat der Stadt werden ab Montag noch einmal gezählt. Bürgermeisterin Stephanie Harms als Gemeindewahlleiterin hat eine Überprüfung der Auszählung von Sonntagabend angeordnet. Es könnte sein, dass Stimmen nicht berücksichtigt wurden.

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Die Stimmzettel müssen erneut gezählt werden.

Quelle: Symbolbild

Ronnenberg. Eine nicht unerhebliche Anzahl von zusätzlichen gültigen Stimmen, so formuliert es die Bürgermeisterin, könnte nicht mitgezählt worden sein. Das hat am Mittwoch eine Plausibilitätsprüfung der Einzelwahlergebnisse aus den Wahlbezirken durch die Wahlleitung im Ronnenberger Rathaus ergeben.

Sollte sich die Einschätzung der Gemeindewahlleitung bestätigen, könnte sich die Sitzverteilung im Rat ändern. „Bei der Umrechnung der Gesamtstimmen der sieben angetretenen Parteien liegt das Umrechnungsergebnis der Sitzverteilung so dicht beieinander, dass bereits eine Abweichung von zehn Wählerstimmen zu einer Veränderung der Sitzverteilung führen könnte“, heißt es in einer Presseerklärung der Bürgermeisterin. Laut Harms geht es um eine hauchdünnen Vorsprung. "Ich gehe auf Nummer sicher. Die neue Zählung muss wasserdicht sein."

Nach derzeitigem Stand hat die SPD 11 Sitze, die CDU 9, die Grünen 5, die AFD 5, die Freien Wähler 2, die Linke und die FDP erreichten jeweils einen Sitz.

Von Montag an wird die Gemeinderatswahl neu ausgezählt. Laut Harms soll die Wahl zur Regionsversammlung nicht betroffen sein. Für die Überprüfung der Stimmzettel wird eine gesonderte Arbeitsgruppe im Rathaus eingerichtet. Acht Stadtmitarbeiter müssen die Stimmzettel von 10 347 Wählern erneut in die Hand nehmen.

Die Auszählung ist öffentlich. Sie beginnt am 19. September um 9 Uhr im großen Sitzungszimmer des Rathauses 2 in Empelde, Hansastraße 38. Parteien können Vertreter schicken, auch Bürger dürfen dabei sein.

Der Gemeindewahlausschuss tritt voraussichtlich am 4. Oktober zur Feststellung des endgültigen Wahlergebnisses zusammen. Das sollte eigentlich am Mittwoch um 17 Uhr geschehen. Wegen der Auffälligkeiten, die eine stichprobenartige Überprüfung ergeben hatte, sagte Harms die Sitzung kurzfristig ab.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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