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Drei Sparkassen von Veränderungen betroffen

Calenberger Land Drei Sparkassen von Veränderungen betroffen

Drei Filialen der Sparkasse sind von den Veränderungen betroffen, die das Unternehmen am Donnerstag bekanntgegeben hat. In Egestorf wird die Filiale statt täglich nur noch an zwei Tagen in der Woche mit Personal besetzt sein. Die Standorte Ronnenberg und Bredenbeck werden zu SB-Centern umgewandelt.

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In den Filialen in Bredenbeck und Ronnenberg werden die Kunden von 2017 an nur noch Automaten vorfinden.

Quelle: Björn Franz

Calenberger Land. Der Andrang in der kleinen Filiale in Bredenbeck hält sich in Grenzen. Ein älterer Mann wartet darauf, dass seine Frau am Geldautomaten fertig ist. Kurz darauf sind die beiden Mitarbeiterinnen wieder alleine in dem Flachbau an der Deisterstraße. Über die bevorstehende Unwandlung aus einer sogenannten Tandem-Filiale, die an zwei Tagen in der Woche geöffnet hat, in ein SB-Center, in dem keine Beratung mehr stattfindet, möchten sie nicht sprechen. Freundlich aber bestimmt verweist die Mitarbeiterin hinter dem kleinen Tresen an die Pressestelle der Sparkasse.

Im Laufe des Jahres 2017, erklärt dort Renate Schmidt-Temmelmann, die Leiterin der Unternehmenskommunikation, werden die drei Veränderungen im Calenberger Land umgesetzt. In der Filiale in Egestorf, die bislang von Montag bis Freitag besetzt war, wird es dann nur noch an zwei Tagen der Woche persönliche Beratung für die Kunden geben. "Vermutlich werden diese Tage Montag und Donnerstag sein", verrät Schmidt-Temmelmann.

In den beiden Filialen in Bredenbeck und Ronnenberg, in denen die Öffnungszeiten bereits 2015 auf genau diese Tage reduziert worden waren, werden im Laufe des kommenden Jahres nur noch Automaten stehen, an denen die Kunden Geld abheben oder einzahlen sowie ihre Überweisungen tätigen und Kontoauszüge holen können. Wer eine Beratung benötigt oder wünscht, muss dann in die sogenannten Beratungs-Center in Wennigsen, Empelde oder Gehrden ausweichen, die von den Veränderungen nicht betroffen sind. Alternativ könnten die Kunden sich aber auch von zu Hause aus an die neuen Dialog-Center wenden, in denen Mitarbeiter von Hannover aus telefonisch beraten, erklärt die Unternehmenssprecherin.

Insgesamt sind von den Veränderungen 43 Filialen in Hannover und dem Umland betroffen. 19 von ihnen werden geschlossen - im Süden der Region unter anderem die Sparkassen in Völksen und Ingeln-Oesselse sowie die Filiale Zum Obertor in Springe. 14 weitere - darunter auch die in Bredenbeck und Ronnenberg - werden zu sogenannten SB-Centern umgewandelt. Bis Ende 2019 sollen auf diesem Wege 200 Vollzeitstellen "auf freiwilliger und sozialverträglicher Basis abgebaut" werden, wie die Sparkasse am Donnerstag in einer Pressemitteilung erklärte. Sie begründet die Veränderungen mit dem veränderten Kundenverhalten sowie der anhaltenden Niedrigzinsphase.

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In den Filialen in Bredenbeck und Ronnenberg werden die Kunden von 2017 an nur noch Automaten vorfinden.

Quelle: Björn Franz
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