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Zahl der Aktiven geht zurück

Empelde Zahl der Aktiven geht zurück

Die Zahl der Aktiven in der Empelder Feuerwehr ist rückläufig. Ortsbrandmeister Gunnar Scheele mahnt die Entwicklung an und will weiter um Mitglieder werben.

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Gunnar Scheele (von links) dankt Wolfgang Haupt und Harry Reime für ihre lange Verbundenheit zur Feuerwehr.

Quelle: Carsten Fricke

Empelde. Empeldes Ortsbrandmeister Gunnar Scheele hat in der Jahresversammlung  die weiter rückläufige Zahl der aktiven Mitglieder angemahnt. Im vergangenen Jahr sei die Zahl von 50 auf 45 einsatzbereite Feuerwehrleute gesunken. „Ich muss darauf hinweisen. Besser wahre Worte mit bitterem Beigeschmack aus ein böses Erwachen“, sagte Scheele. „Die Zahlen sind nicht katastrophal, aber darüber nachdenken müssen wir schon“, sagte er.

Das Ausscheiden der fünf bisher Aktiven habe vielfältige Ursachen, etwa das Erreichen der Altersgrenze, einen Wohnortwechsel, berufliche und gesundheitliche Gründe, aber auch neue Hobbys und persönliche Schwerpunkte. Allgemein sei der Trend in den vergangenen Jahren klar rückläufig. Vor 20 Jahren hätten der Ortsfeuerwehr noch 60 Aktive angehört. Auch das Aus des Musikzugs, der seinen Spielbetrieb zum 1. August 2015 mangels Nachwuchs eingestellt hatte, belege die Entwicklung. Insgesamt zähle die Ortsfeuerwehr nun 267 Mitglieder, rund 30 weniger als im Vorjahr. „Auch wenn erfreulicherweise immer mal wieder Neueintritte zu verzeichnen sind, muss man abwarten, wie lange sich die neuen Kameraden halten“, ergänzte Scheele. Der Mitgliederschwund betreffe zwar viele Ortsfeuerwehren, jedoch wolle er sich nicht darauf ausruhen. „Wir werden weiterhin versuchen, durch Werbung neue Mitglieder zu erhalten und diese auch langfristig zu binden“, sagte er. Dazu solle auch in diesem Jahr unter anderem ein Tag der offenen Tür beitragen. Außerdem plant die Feuerwehr ein Osterfeuer nahe dem Gerätehaus, eine Mitgliederfahrt im Mai nach Hamburg, einen Herbstball und ein Skat- und Kniffelturnier.

Für seine 60-jährige passive Mitgliedschaft zeichnete das Ortskommando Wolfgang Haupt aus. Harry Reime erhielt eine Urkunde für seine 50-jährige Fördermitgliedschaft. Reinhold Wruck, der 2015 die Altersgrenze erreichte und daher nach 46 Jahren aus dem aktiven Dienst ausschied, überraschte Scheele zudem mit einem Präsentkorb.

Von Carsten Fricke

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