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Die Zuckerfabrik mit Brocken-Blick

Ronnenberg Die Zuckerfabrik mit Brocken-Blick

Die Alte Kapelle in Weetzen ist um eine Attraktion reicher: Aufnahmen von Axel Mewes zieren seit einigen Tagen die Wände des Kulturzentrums. Die Werke mit regionalen Motiven sind eine Spende des Fotografen. Die Reproduktion und Rahmung wurde ebenfalls durch Sponsoren finanziert.

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Rickmer Hinrichs, Axel Mewes, Gabriela Hogrefe und Nikolaus Derben sehen sich die Fotografien an.

Quelle: privat (Mewes)

Weetzen. Seine großformatigen Fotos konnten Konzertbesucher in der Alten Kapelle schon seit einigen Tagen bewundern, jetzt übergab Mewes sie offiziell dem Weetzener Verein für Denkmalpflege. Es handelt sich um sechs Bilder, die die Schönheit der Calenberger Landschaft im Wechsel der Jahreszeit zeigen. Prunkstück ist eine Ansicht der Weetzener Zuckerfabrik mit Brocken-Blick. Mit einem Super-Teleobjektiv aufgenommen, erweckt sie den Eindruck, als liege dieser Berg nur ein paar Kilometer hinter Weetzen. "Es gibt nur wenige Tage im Jahr, an denen der Brocken vom Gehrdener Berg aus so klar zu sehen ist", erklärt Mewes, der jahrzehntelang für das ZDF als Kameramann gearbeitet hat.

Seit längerem im Ruhestand, ist er oft unterwegs, manchmal schon früh morgens in der Dämmerung, um besondere Stimmungen in der Landschaft aufzunehmen - aber auch einfühlsame Naturbilder, die der Nabu bereits im Gehrdener Burgbergturm ausgestellt hat. Dort wurden sie von Nikolaus Derben, dem Vorsitzenden des Weetzener Denkmalpflegevereins, entdeckt. Dieser war so begeistert von den beeindruckenden Fotografien, dass er Mewes anrief und ihn bat, einige seiner Werke zur Verschönerung der Alten Kapelle in Weetzen zu spenden.

Die Kosten für die Reproduktion der Bilder hinter Acrylglas übernahm die Volksbank. "Es war für uns keine Frage, dieses kulturelle Projekt finanziell mit 600 Euro zu unterstützen", sagte Gabriela Hogrefe von der Geschäftsstelle Weetzen dazu. "Das Geld reichte sogar noch aus, um einen Teil der Renovierungskosten für die wunderschöne alte Tür der Kapelle zu bezahlen", erzählte Vorstandsmitglied Rickmer Hinrichs und war sichtlich erfreut über diese doppelte Aufwertung des Kulturzentrums.

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