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Diese Jugendfeuerwehr boomt

Ronnenberg Diese Jugendfeuerwehr boomt

Die Jugendfeuerwehr Linderte boomt: In diesem Jahr stieg ihre Mitgliederzahl um sieben auf 25 noch einmal deutlich an. Wesentliche Gründe dafür seien der gute Zusammenhalt und ein attraktives Programm, sind sich die Jungen und Mädchen mit ihrem Jugendwart Andreas Kolmer einig.

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Fritz Vogt (Dritter von links) stellt den Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr das alte Schuhmacherhandwerk vor.

Quelle: Carsten Fricke

Linderte. „Diese Nägel heißen Tekse“, erläutert der gelernte Orthopädie-Schuhmacher Fritz Vogt den Kindern und Jugendlichen. Die Acht- bis 16-Jährigen tragen die Dienstkleidung der Jugendfeuerwehr, doch bei ihrem Besuch in der Heimatstube fehlt von Schläuchen und Pumpen jede Spur. Stattdessen lernen die Jungen und Mädchen unter anderem den Leisten sowie die Spaltmaschine, mit der die Schuhmacher einst das Leder teilten, als typische Werkzeuge des alten Handwerks kennen.

„Wir gucken immer, dass wir mit den Kindern auch etwas Heimatkunde machen“, betont Kolmer. Doch nicht nur das: Auch Fahrradtouren und Rallyes, Ausflüge zum Schwimmen und zum Minigolf sowie Kochen und Kekse oder Pizza backen gehören zum bunten Angebot der Jugendfeuerwehr. Besuche bei der Berufsfeuerwehr in Hannover sowie bei der Rettungsleitstelle ergänzen die Ausbildung für den Brandschutz - und sorgen für viel Interesse.

„In diesem Jahr wurden wir geradezu überrannt“, sagt Kolmer. Die sieben hinzugekommenen Kinder seien noch einmal ein großer Sprung gewesen. „Wir haben nun 25 Kinder und Jugendliche. Das ist bei rund 600 Einwohnern in Linderte eine wirklich gute Quote“, stellt er fest. Eine Folge: Die sieben Betreuer teilen die Kinder und Jugendlichen oft in zwei Gruppen, um Ausbildung und Ausflüge effektiver gestalten zu können.

Für die Jungen und Mädchen ist klar, wie es zu dem großen Zuspruch kommt. „Ich glaube, das liegt daran, dass der Kontakt in Linderte so gut ist und viele weitererzählen, was für coole Aktionen wir machen“, sagt Jana (14).

Viele kämen so auch über ihre älteren Geschwister zur Jugendfeuerwehr, ergänzt Lukas (14). Im Ort gebe es einfach eine gute Gemeinschaft von Groß und Klein, sind sich beide einig. „Und die Mischung aus Feuerwehrübungen und Spiel und Spaß macht es“, meint Jana.

Eine „coole Aktion“ stand auch nach dem Besuch in der Heimatstube noch auf dem Programm. Bei sengender Hitze lieferten sich die Jungen und Mädchen eine wilde Wasserschlacht.

Von Carsten Fricke

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