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Drei Dimensionen für die KGS

Empelde Drei Dimensionen für die KGS

Die Marie-Curie-Schule verfügt jetzt über einen eigenen 3-D-Drucker. Das Gerät ist in der Lage, dreidimensionale Figuren aus Kunststoff herzustellen. Die Kosten von rund 3500 Euro übernimmt der Förderverein.

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Quelle: Symbolbild

Ronnenberg. Friedjof Feye, Fachbereichsleiter Technik der KGS, ist begeistert: „Vom Computerarbeitsplatz kann ein Entwurf direkt auf das Gerät übertragen und ausgedruckt werden“, erklärt der 27-Jährige. „So können die Schüler den praktischen Sinn ihrer Arbeit erkennen.“ Vom neuen Schuljahr an soll der Drucker in die Unterrichtsinhalte integriert werden.

„Das Ding funktioniert so ähnlich wie eine Heißklebepistole“, sagt Seebach. Plastik aus einer Spule wird erhitzt und mit Hilfe des Druckers gezielt in Form gebracht. Und wozu braucht eine Schule einen 3-D-Drucker? „Diese Technologie zieht immer mehr in die Gesellschaft ein“, erklärt der Fördervereinsvorsitzende Mario Seebach. „Wenn die Schüler sich schon früh damit auskennen, lohnt es sich, ein solches Gerät anzuschaffen.“

Der Förderverein hat auch in neue Technik für die Aula investiert und für 3500 Euro einen hochauflösenden Beamer gekauft. Dieser überträgt Bilder auf Leinwände und soll unter anderem bei Theateraufführungen zum Einsatz kommen. „Bisher musste bei jedem Stück ein neues Bühnenbild geschaffen werden“, erklärt Jürgen Hoffmann, Kassenwart des Fördervereins. Nun könne die Szenerie mit einem Mausklick geändert werden. Auch Videosequenzen sollen damit bald möglich sein. „So kann bei Theaterstücken ein Bewegtbild etwa aus einer Eisdiele oder ein Telefongespräch zwischen zwei voneinander entfernten Menschen visuell besser dargestellt werden“, merkt Seebach an.

Der Förderverein hat bereits ein neues Projekt ins Auge gefasst: In der Multifunktionshalle der Gesamtschule am Sportpark soll eine Kletterwand entstehen. Die Kosten dafür belaufen sich laut Hoffmann auf rund 15 000 Euro. Das Projekt soll ab 2016 umgesetzt werden. Ziel sei es, die Integration zu fördern. „An der Kletterwand müssen die Schüler miteinander kommunizieren und füreinander Verantwortung übernehmen.“

Von Nils Oehlschläger

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Von Redakteur Nils Oehlschlaeger

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