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Bannmeile bewährt sich täglich

Weetzen Bannmeile bewährt sich täglich

Ganz entspannt ist die Verkehrssituation im Einzugsbereich der Regenbogenschule, seitdem dort eine Bannmeile für Elterntaxis eingerichtet wurde. „Für die Kinder gibt es in der Huhestraße keine Gefahr mehr“, sagt Ortsbürgermeister Rüdiger Wilke.

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Diese im vergangenen Jahr eingerichtete Bannmeile an der Grundschule zeigt Wirkung. Eltern bringen ihre Kinder nicht mehr mit dem Auto zum Unterricht.

Quelle: privat

Weetzen. Rüdiger Wilke beobachtet das positive Verhalten der Eltern jeden Morgen, wenn er von seinem Wohnhaus in der Huhestraße zu seinem Friseurladen in der Hauptstraße geht. Bis vor einigen Monaten herrschte dort jeden Morgen ein Verkehrschaos – wegen der Autos, mit denen zahlreiche Eltern ihre Kinder zur Schule brachten.

Weil sich in der Huhestraße auch die Schulbushaltestelle befand und es häufig zu gefährlichen Situationen kam, suchten Eltern, Lehrer, Polizei, Ortsrat und Stadtverwaltung nach einer Lösung. Im Mai 2015 wies die Elternvertretung der Grundschule, in der Kinder aus Weetzen, Ihme-Roloven, Linderte und Vörie unterrichtet werden, eine freiwillige Bannmeile für Elterntaxis aus. Diese gilt vor dem Schulgebäude an der Hauptstraße, im rückwärtigen Bereich an der Huhestraße und auf der Bröhnstraße.

Der Appell an die Eltern, ihre Kinder selbstständig zu Fuß zur Schule gehen zu lassen, hat gewirkt. Wenn die Schüler die Hauptstraße überqueren, können sie das an einer Verkehrsinsel tun, die in Höhe Bröhnstraße/Huhestraße angelegt wurde. „Die Kinder werden gut mit der Situation fertig. Sie stellen sich in der Mitte der Insel auf und warten, bis die Fahrbahn frei ist“, sagt Rüdiger Wilke, der aus seinem Geschäft die Kreuzung im Blick hat. Allerdings wüssten viele Autofahrer nicht, wie sie sich verhalten sollten, nämlich langsam an der Insel vorbeifahren. In dem Bereich gilt zudem Tempo 30.

Einige Eltern stellen nach wie vor Unsicherheiten bei ihren Kindern fest und fordern weitere Maßnahmen. Tanja Lutz, Mutter eines Grundschüler, kämpft seit zwei Jahren insbesondere für Kinder aus den Wohngebieten am Bettenser Berg für einen Überweg im Bereich der Grundschule. Einen Zebrastreifen lehnt die Stadt als Verkehrsbehörde mit dem Hinweis auf die vorhandene Verkehrsinsel ab. „Sie ist als Überquerungshilfe für die Schüler und zur Verkehrsberuhigung angelegt worden“, argumentiert der Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler.

Tanja Lutz erneuerte jetzt in der Ortsratssitzung ihren Wunsch nach einem Überweg – nachdem sie in dieser Zeitung gelesen hatte, dass Eltern in Benthe einen Zebrastreifen für die Schulwegsicherung fordern.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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