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Eltern sind auch Vorbild im Umgang mit dem Smartphone

Ronnenberg Eltern sind auch Vorbild im Umgang mit dem Smartphone

Was das Internet für junge Menschen so attraktiv macht und warum sie oft die Gefahren übersehen, war das Thema des Elternabends in der Regenbogenschule Weetzen. Referent Ralf Willius vom Verein Smiley informierte die Besucher über das Thema Medienkompetenz.

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Sozialpädagoge Ralf Willius vom Verein Smiley gibt Eltern Tipps, wie sie ihre Kinder an sicheren Umgang mit dem Internet heranführen können.

Quelle: Rabenhorst

Weetzen. Wenn Kinder im Internet surfen, sollten ihre Eltern genau hinschauen – und sich in Verständnis üben. Das hat der Medienexperte den 25 Müttern und Vätern der Klassen 1 bis 4 empfohlen. Informiert sein, Interesse zeigen, miteinander reden,  empfahl der Sozial- und Informationspädagoge, der auf Einladung des Fördervereins nach Weetzen gekommen war.

Vor allem wenn Facebook für Kinder ein Thema werde – erfahrungsgemäß etwa ab der 7. Klasse – seien die Eltern gefordert. „Um sich in sozialen Netzwerken zu bewegen, seien Kennnamen erforderlich“, erläuterte der Sozialpädagoge. Die jungen Nutzer wählten diese manchmal recht unbedarft: Willius warnte vor Namen wie beispielsweise „Flottes Mäuschen“ oder „Heißer Stecher.“

Nicht der erhobene Zeigefinger sei aber das pädagogische Prinzip. „Die Kids finden selbst die richtigen Lösungen“, sagte er. Und der Vater zweier Kinder ist sich ziemlich sicher: Der permanente Austausch  über Whatsapp oder Instagram „nervt die alle“. So musste er schmunzeln, als eine Schülerin ihm sagte, dass sie nun endlich einmal durchgeschlafen habe, weil sie Whatsapp einfach ausgeschaltet habe.

Wie aber lassen sich glaubwürdige Grenzen setzen, wenn auch Papa beim Essen die Emails checkt und Mama auf Handyspiele steht? Der Experte empfiehlt, Smartphones wenigstens vom Esstisch zu verbannen.

Ein positives Resümee zog Tanja Lutz vom Vorstand des Fördervereins. „Der hat uns einen Leitfaden gegeben, der uns ruhiger den Weg mit unseren Kindern gehen lässt“, sagte sie.

Von Heidi Rabenhorst

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