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Feuerwehrleute üben bei 900 Grad

Ronnenberg Feuerwehrleute üben bei 900 Grad

Eine Gruppe von zwölf Atemschutzträgern aus Lehrte war die letzte für dieses Jahr: Bei Temperaturen von bis zu 900 Grad haben sie in der Brandübungsanlage in Empelde den Einsatz geprobt. Nun ist für Heißausbilder der Freiwilligen Feuerwehr das Ausbildungsjahr beendet.

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Als letztes Team müssen die Feuerwehrleute aus Lehrte die Heißausbildung absolvieren.

Quelle: privat

Empelde. Die Ausbildungsplätze in Empelde sind begehrt. Nur drei- bis viermal im Jahr kann die aufwendig betriebene Anlage eingesetzt werden. Zum Training gehören umfangreicher Unterricht, ein Gesundheitscheck der Teilnehmer sowie besonders strenge Sicherheitsvorkehrungen. Dem theoretischen folgt am Nachmittag der spektakuläre Praxisteil in einem umgebauten Container.

Im ersten Abschnitt wird das richtige öffnen einer Brandraumtür, das Beobachten von Brandgasen und dem Verlauf einer Brandentstehung sowie das Wahrnehmen der Hitze geprobt. Im zweiten Teil erleben die Lehrter Feuerwehrleute eine Rauchgas-Durchzündung - bei bis zu 900 Grad Celsius und umhüllt von lebensgefährlichen Flammen explodierender Rauchgase. Danach retten sie eine Übungspuppe unter Brandbedingungen und blocken eine Rauchgas-Durchzündung mithilfe eines Strahlrohrs. Nach einer kurzen Regenerationsphase wird es dann bei der Nachbesprechung noch einmal theoretisch.

Die Brandübungsanlage ist auf Initiative des Fördervereins der Ortsfeuerwehr Empelde in Eigenarbeit entstanden und Ende August 2015 als erste ihrer Art bei einer freiwilligen Feuerwehr in der Region Hannover in Betrieb genommen worden. Die speziellen Übungsinhalte sind vor allem von Vorteil für Wehren in kleinen Orten, in denen selten große Brände ausbrechen. Nur so können die besonderen Anforderungen simuliert werden.

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