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140 Eltern wollen bei Ganztagsschule mitreden

Ronnenberg 140 Eltern wollen bei Ganztagsschule mitreden

Die Ergebnisse einer von der CDU initiierten Online-Umfrage zur Einrichtung einer Ganztagsgrundschule liegen vor. Insgesamt 140 Eltern haben an der Umfrage im Internet teilgenommen. Auch wenn die Zahl bei etwa 1000 KiTa- und Krippenplätzen gering erscheint, sind die Christdemokraten zufrieden.

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Hans-Heinrich Hüper (von links), Karl-Hubert Troglauer und Wiebke Rohland übergeben die Umfrageergebnisse an Bürgermeisterin Stephanie Harms und an den Ersten Stadtrat Torsten Kölle.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Ronnenberg. „Eltern, deren Kinder schon jetzt am Nachmittag im Hort betreut werden, haben daran nicht teilgenommen. Damit haben wir auch nicht gerechnet“, betont Wiebke Rohland. Am Montagnachmittag hat die künftige CDU-Ratsfrau die Umfrageergebnisse gemeinsam mit CDU-Fraktionschef Hans-Heinrich Hüper und dem Empelder CDU-Chef Karl-Hubert Troglauer an Bürgermeisterin Stephanie Harms und den Ersten Stadtrat Torsten Kölle übergeben.

Viele Teilnehmer hätten bemängelt, dass bei der Umfrage nicht danach gefragt worden sei, ob man überhaupt eine Ganztagsschule wolle. „Das haben wir leider nicht berücksichtigt“, gab Rohland zu. Außerdem fühlen sich die Eltern oft schlecht oder gar nicht informiert über die Angebote. Für über 50 Prozent der befragten Eltern steht die Flexibilität im Vordergrund: Sie wollen selbst entscheiden können, ob die Kinder an einem oder an mehreren Tagen den Nachmittag zu Hause verbringen können. „Die meisten Eltern möchten an drei Tagen eine Ganztagsbetreuung für ihr Kind in Anspruch nehmen“, erläuterte Rohland. Neben einer Hausaufgabenhilfe am Nachmittag wurde auch eine Ferienbetreuung gewünscht. Fast 60 Prozent der Eltern möchten, dass sich Vereine mit Angeboten einbringen. Neben einer guten Verzahnung von Vor- und Nachmittagsangeboten spielt auch die Mittagsverpflegung ein große Rolle, „Wir haben gefragt, wie viel Geld die Eltern dafür ausgeben würden. 3 bis 3,50 Euro würden sie bezahlen“, sagte Rohland.
Am Ende der Umfrage konnten die Eltern Anliegen und eigene Wünsche äußern. Dazu gehörte unter anderem der Wunsch, nach einer geschulten Betreuung in kleinen Gruppen und nach einem gesunden Essen sowie nach flexibeln Abholzeiten oder zumindest zwei wählbaren Zeiten und einer Ferienbetreuung. Manche Eltern lehnen eine Ganztagsbetreuung komplett ab, weil sie auch an den Nachmittagen noch etwas von ihren Kindern haben wollen. Eines möchten die Eltern jedoch auf jeden Fall: Sachliche Diskussionen statt parteipolitsicher Wunschvorstellungen, die nichts mit derzeitigen Realität zu tun haben.

Nun ist die Verwaltung am Zug: „Wir werden in verschiedenen Veranstaltungen über die einzelnen Modelle informieren“, kündigte Bürgermeisterin Stephanie Harms an. Die Optionen reichen von einer eine gebundenen bis zur teilgebundenen oder offenen Ganztagsschule.

Von Heidi Rabenhorst

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