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Torsten Jung: Erstmal tief durchatmen

Ronnenberg Torsten Jung: Erstmal tief durchatmen

Bürgermeisterin Stephanie Harms (CDU) hat am Dienstag den neuen Wirtschaftsförderer Torsten Jung an seinem Arbeitsplatz bei der Stadt Ronnenberg begrüßt.

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Arbeitsplatz bei der Stadt: Der neue Wirtschaftsförderer Torsten Jung ist im Rathaus von Bürgermeisterin Stephanie Harms begrüßt worden.

Quelle: Florian Wallenwein

Ronnenberg. Den Schlüssel zu seinem Arbeitszimmer hat Stephanie Harms ihrem neuen Mitarbeiter Torsten Jung am Dienstagmorgen im Rathaus ausgehändigt. Anschließend begleitete sie den künftigen Wirtschaftsförderer, der ihr direkt unterstellt ist, zu seinem Arbeitsplatz im Bürgerbüro an der Chemnitzer Straße, um ihn dort den Kollegen aus der Stadtverwaltung vorzustellen. "Herr Jung übernimmt den Schreibtisch von seinem Vorgänger", sagt Harms. Peter Grüneberg arbeitet seit 1. November im Team Asyl der Stadtverwaltung im Rathaus 2 in Empelde.

Die Neubesetzung des Angestelltenjobs, der von der Bürgermeisterin zu einer Stabsstelle aufgewertet und um den Bereich Stadtmarketing erweitert worden war - ohne diese finanziell höher einzustufen - hatte in den zurückliegenden Wochen erhebliches Aufsehen erregt. Jung war Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Rat der Stadt und im Bürgermeisterwahlkampf vor zwei Jahren Harms' Gegenkandidat. Mit seiner Kandidatur erreichte er eine Stichwahl zwischen dem Ersten Stadtrat Torsten Kölle (SPD), der als Favorit angesehen wurde, und der damaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden Stephanie Harms. Sein Ratsmandat musste Torsten Jung aufgeben, als Abgeordneter in der Regionsversammlung wird er weiterhin tätig sein.

Die Bürgermeisterin und weitere Mitarbeiter der Stadt hatten Jung als einen von 68 Bewerbern für die neue Stabsstelle ausgewählt. Dieser Vorgang wird von der rotgrünen Ratsmehrheit scharf kritisiert. Es gibt aber auch zahlreiche Stimmen, die sich dafür aussprechen, dass man den neuen Wirtschaftsförderer arbeiten lasse und an seinen Ergebnissen messen solle.

Diese Einschätzung teilt auch die Bürgermeisterin. "Nun soll Ruhe einkehren", sagt Harms. Herr Jung soll "einmal tief durchatmen können" nach der öffentlichen Auseinandersetzung. Harms kündigt an, dass der neue Wirtschaftsförderer nach einer kurzen Einarbeitungszeit voraussichtlich im Januar eine persönliche Stellungnahme zu seiner neuen Aufgabe abgeben werde.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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