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Knoten und Schlauchrollen will gelernt sein

Ronnenberg Knoten und Schlauchrollen will gelernt sein

Am Sonnabend wurde es für 36 angehende Feuerwehrleute in Ronnenberg ernst: Sie haben ihren ersten 'Hofdienst' im Rahmen ihrer Truppmann-I-Ausbildung bei der Feuerwehr absolviert. Noch an drei Wochenende lernen die Anwärter die Grundlagen der Brandbekämpfung und Weiteres in der Praxis.

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Die Feuerwehranwärter üben, eine Saugleitung zu legen.

Quelle: Elena Everding

Ronnenberg. "Saugleitung ... hoch!" ruft der angehende Feuerwehrmann seinen vier Kameraden zu. Auf das Kommando heben sie die schwere, unflexible Leitung in die Höhe. Die musste zuvor richtig gekuppelt werden, was gar nicht so einfach ist. "Saugleitung ... zu Wasser!" lautet der abschließende Befehl, daraufhin liegt die Leitung eigentlich im Wasser - heute aber nur auf dem Hof der Stadtfeuerwehr Ronnenberg.

"Das sieht doch schon ganz gut aus", findet Maximilian Lüerßen, stellvertretender Pressesprecher der Ortsfeuerwehr Ronnenberg. Der sogenannte Hofdienst ist der erste Praxiseinheit der Truppmann-I-Ausbildung, welche alle angehenden Feuerwehrmänner erfolgreich durchlaufen müssen. Vier Wochen lang treffen sich die Teilnehmer jeweils dienstags und donnerstags zu den Theorieeinheiten, an den Wochenenden stehen dann die praktischen Übungen an.

Fahrzeugkunde, Brandbekämpfung, Aufteilung der Trupps: "Hier lernen die Teilnehmer die Grundlagen und werden auf einen Stand gebracht", erklärt Lüerßen. Die meisten kommen aus der Jugend der Ortsfeuerwehren, mit 16 dürfen sie die Truppmann-I-Ausbildung machen. Doch es gibt auch Quereinsteiger: Einer davon ist Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms, die ebenfalls die gesamte Ausbildung durchläuft - um einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr zu bekommen. 

Auch sie hat wie alle anderen mit den Feuerwehrschläuchen zu kämpfen. Die fachgerecht aufzurollen, will nämlich gelernt sein. "Das ist immer eine unbeliebte Aufgabe - aber da muss jeder durch", sagt Lüerßen. Auch als eher lästig bekannt ist das Knoten, fünf verschiedene Knoten müssen die Anwärter können. Ob die Teilnehmer auch wirklich als Feuerwehrleute taugen, zeigt sich dann bei der Prüfung am 27. Mai. Sowohl im Theorie- als auch im Praxisteil müssen sie ihr Können beweisen. "In den vergangenen Jahren ist dort aber noch nie jemand durchgefallen", stellt Lüerßen fest. 

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Von Elena Everding

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