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Publikum verlangt musikalischen Nachschlag

Calenberger Land Publikum verlangt musikalischen Nachschlag

Mit einem gut zweistündigen Festkonzert hat die Calenberger Musikschule am Sonntagabend ihren 25. Geburtstag gefeiert. Zu den begeisterten Zuhörern in der voll besetzten Aula der KGS Ronnenberg gehörte auch die Präsidentin des Landesverbandes Niedersächsischer Musikschulen, Gabriele Lösekrug-Möller.

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Die Calenberger Musikschule begeisterte das Publikum beim Festkonzert anlässlich des 25. Geburtstags.

Quelle: Björn Franz

Empelde. Das wohl größte Kompliment erhielten die Musikschüler unmittelbar vor der Pause. Eineinhalb Stunden lang hatten die Besucher bis dahin bereits den kurzweiligen Musikstücken und den Grußworten der Ehrengäste gelauscht. Doch zumindest von der Musik hatten sie offenbar noch lange nicht genug. Denn als sie Musikschulleiter Alfons Schleinschock nach einem Medley der Filmmusik von "König der Löwen" des Streichorchesters "alla corda" zu einem kleinen Umtrunk in die Pause verabschieden wollte, verlangten die Zuschauer mit lauten "Zugabe"-Rufen nach einem musikalischen Nachschlag.

Bereits der Beginn des Festkonzertes hatte die Besucher zu lang anhaltendem Beifall animiert. Zumal es sich dabei um eine echte Premiere handelte: Janina Koeppen hatte das Stück "Wir sind die Calenberger Musikschule" als neue Hymne für die Musikschule komponiert. "Das war ein toller Auftakt", schwärmte Siegbert Hahnefeld, der 1. Vorsitzende der Musikschule. "Wer kann schon von sich sagen, eine eigene Hymne zu haben?"

Auch danach zeigten die Musikschüler, warum sie weit über die Grenzen des Calenberger Landes einen hervorragenden Ruf genießen. Zwischen den Festreden demonstrierten die "Calenberger Landstreicher" und "alla corda" - jeweils unter der Leitung von Gabriele Schleinschock - sowie das Ensemble Euterpe und "Akkordeon Total" eindrucksvoll ihr Können. Den mit Sicherheit lautesten und lebhaftesten Auftritt hatten aber die jüngsten Musikschüler: das Projekt "Wir machen die Musik" - bestehend aus Gehrdener und Ronnenberger Kindergartenkindern.

Entsprechend viel Lob erhielten die Gastgeber von allen Seiten. Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms, die ebenso wie ihr Wennigser Kollege Christoph Meinecke zu den Zuhörern gehörte, würdigte stellvertretend für alle vier Kommunen die Arbeit der Musikschule, die Kindern aus Barsinghausen, Wennigsen, Gehrden und Ronnenberg eine breite musikalische Ausbildung ermögliche. Zudem lobte sie das vorbildliche Engagement der Schule bei der Intergration von Flüchtlingen. "Musik kann dazu beitragen, dass sich Menschen aus unterschiedlichen Kulturen besser verstehen", sagte Harms.

Anerkennung erhielt die Musikschule auch von Gabriele Lösekrug-Möller, der Präsidentin des Landesverbandes niedersächsischer Musikschulen. "Musik ist ein Schatz, der uns alle bereichert", sagte die parlamentarische Staatssekretärin, die in ihrer Rede für die Einbindung der Musikschulen in die Gestaltung von Ganztagsschulen warb. "Wir sind bereit, sie attraktiver zu machen", sagte Lösekrug-Möller - und schickte abschließend noch eine bemerkenswerte Bitte hinterher: "Ich melde mich schon einmal für den 50. Geburtstag an. Halten Sie bitte einen Platz für mich uns meinen Rollator frei - ich komme gerne!"

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