Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Von der Wochenschau beeindruckt

Ronnenberg Von der Wochenschau beeindruckt

Dem langjährigen Ortsbeauftragten des Technischen Hilfswerkes, Franz Ligowski, ist eine außerordentliche Ehre zu Teil geworden. Im Rahmen des Neujahrsempfanges wurde er zum Ehrenortsbeauftragten für Ronnenberg ernannt.

Voriger Artikel
Ausschuss besichtigt Neubaugebiet am Seegrasweg
Nächster Artikel
Neuer Standort: Osterfeuer ist gefährdet

Franz Ligowski (Mitte) erhält von Gerd Friedsam in Beisein von Matthias Miersch die Ehrung für 60 Jahre ehrenamtliche Arbeit.

Quelle: Uwe Kranz

Empelde. Für 50 Pfennig hatte sich Ligowski 1954 eine Kinokarte gekauft und in der Wochenschau einen Einsatz des THW in den Niederlanden bestaunt. "Das hat mich so beeindruckt", erzählt der Geehrte. 1956 trat er in Hannover in den ehrenamtlichen Helferdienst ein. Später gründete er die Ortsgruppe Ronnenberg. Seither habe er Höhen und Tiefen erlebt, sagt er. "Es macht mich stolz", sagte er mit Blick auf die Liste der Geehrten. "Ich denke ich habe hier Spuren hinterlassen. Das ist die Ernte."

Zur Ehrung Ligowskis war neben den Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth und Matthias Miersch, Bürgermeisterin Stephanie Harms und Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe sowie weiteren Vertretern von Polizei und Rettungsdiensten auch Verbandsvizepräsident Gerd Friedsam gekommen. Im Grunde genommen sei Ligowski von Anfang an dabei gewesen, meinte er bei seinem ersten Besuch in Ronnenberg und ehrte den neuen Ehrenortsbeauftragten auch gleich für dessen 60-jährigen ehrenamtlichen Einsatz, für den er Ligowski seinen Dank und seine Anerkennung ausdrückte.

"Tue Gutes und rede drüber", habe ihm der damalige Bundespräsident Johannes Rau bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes in Jahr 2002 gesagt, erzählt Ligowski. Auszeichnungen solle man vorzeigen, habe Rau gemeint, "um darufhinzuweisen, dass das Ehrenamt ein besonderes Gewicht hat".

In seinem Grußwort lobte Friedsam die gute Zusammenarbeit von Polizei, Rettungsdiensten und THW in Ronnenberg. Im Kampf gegen den demographischen Wandel mahnte er: "Die Werbung für den THW fängt am eigenen Küchentisch an. Wenn jeder, der sich engagiert, einen mitbringt haben wir für alle Zeiten ausgesorgt."

Der aktuelle Ortsbeauftragte Frank Arlt lobte den Einsatz der rund 70 aktiven Helfer in Ronnenberg. 2016 hätten diese rund 19.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden absolviert, unter anderem bei Einsätzen von der Flüchtlingshilfe bis zum Besuch von US-Präsident Barrack Obama. "Das sind zwölf Vollzeitstellen - für alle, die nicht so schnell im Rechnen sind", scherzte Arlt. Das laufende Jahr stehe vor allem "im Zeichen der Ausbildung", kündigte der Ortsbeauftragte an.

Nadeln, Urkunden und ein blaues Auto

Zu Beginn der Ehrungen erhielt der junge Vater Matthias Beckmann aus den Händen des Ortsbeauftragten Frank Arlt ein blaues Bobbycar mit THW-Emblem und Blaulicht. "Damit dein Sohn gleich blaues Blut bekommt", scherzte Arlt. Goldene Helferabzeichen erhielten die Jugendgruppenleiterin Sarah-Michelle James und Niklas Tammert, der "seine Ausbildung und sein Wissen bereits in vielen Einsätzen unter Beweis gestellt hat", wie Arlt erklärte. Die Ehrungen im Einzelnen:

Sportabzeichen in Silber: Christian Bolm, Matthias Beckmann

Sportabzeichen in Gold: Bianka Harms, Winfried Hüls, Niklas Tammert

10 Jahre: Christian Bolm, Niklas Tammert

20 Jahre: Sabine Klaar

30 Jahre: Frank Arlt

THW-Helferabzeichen in Gold: Sarah-Michelle James, Niklas Tammert

60 Jahre: Jürgen Ligowski

doc6u3148ihh2c15bn8u8iw

Fotostrecke Ronnenberg: Von der Wochenschau beeindruckt

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten

Ungezählte ehrenamtliche Helfer unterstützen die diakonischen Einrichtungen. Ihre Arbeit soll während der "Woche der Diakonie" besonders gewürdigt und vorgestellt werden. mehr

doc6x73wzxfers1ik4ta4bq
Harms weist harsche Kritik zurück

Fotostrecke Ronnenberg: Harms weist harsche Kritik zurück