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Freibadsaison beginnt eine Woche eher

Empelde Freibadsaison beginnt eine Woche eher

Die Saison im Freibad an der Hansastraße in Empelde beginnt am 8. Mai und damit eine Woche eher als in den Vorjahren. Dafür schließt die städtische Freizeiteinrichtung auch früher, denn ab Mitte August soll das Bad saniert werden.

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Im Empelder Freibad beginnt die Saison bereits am 8. Mai.

Quelle: privat

Empelde. Ab 8. Mai und damit eine Woche eher als üblicherweise in den Vorjahren öffnet das städtische Bad an der Hansastraße. Badnutzer aus der Interessengemeinschaft (IG) Freibad haben die Stadt als Betreiber um den früheren Termin gebeten. Die IG will erneut mit der Aktion "Laufen fürs Schwimmen" für den Erhalt der Freizeiteinrichtung werben.

In den vergangenen beiden Jahren stand der Fortbestand auf der Kippe. Aus finanziellen Gründen, denn das Bad hat wie alle vergleichbaren kommunalen Bäder einen hohen Zuschussbedarf. Darüber hinaus muss ein Sanierungsstau beseitigt werden - den das Gesundheitsamt der Region Hannover als Aufsichtsbehörde seit Jahren einfordert. Ein Beispiel: Aus hygienischen Gründen darf seit 2014 das Planschbecken für Kinder nicht mehr geöffnet werden.

Im Hinblick auf die bevorstehende Sanierung habe die Region im Februar die Betriebszusage für die Saison 2016 erteilt, sagt der städtische Fachbereichsleiter Frank Schulz. Das Kinderbecken müsse aber geschlossen bleiben.

Nicht alle Ratspolitiker waren damit einverstanden, dass sich die Stadt wegen der Sanierungskosten von 1,2 Millionen Euro weiter verschuldet. Die Ratsmehrheit einigte sich nach langer Diskussion dann doch auf ein Konzept in mehreren Schritten, das ein Ingenieurbüro für Wassertechnik erarbeitete und mit dessen Umsetzung in diesem Jahr begonnen wird. Der Auftrag für das neue Edelstahlbecken ist laut Schulz vor wenigen Tagen erteilt worden.

Die Badegäste werden in der kommenden Saison noch nichts merken von der geplanten Erneuerung. Erst ab Mitte August - einen Monat früher als sonst - wird die Sanierung spürbar. "Dann muss das Bad schließen, damit die Baustelle eingerichtet werden kann", sagt Schulz.

Über den zweiten Sanierungsschritt, der rund 150.000 Euro kostet, soll im nächsten Jahr entschieden werden. Das von der Stadt beauftragte Ingenieurbüro bereitet laut Schulz die Auftragsvergabe für eine Heizung vor, die das Wasser erwärmt, sowie eine Folienabdeckung des Beckens vor. In der Summe sind 50.000 Euro für ein mobiles Blockheizkraftwerk enthalten, das Strom unter anderem für die Filteranlage des Bades erzeugt. "Die Abwärme der Turbine soll die Wassererwärmung mit einer Gasheizung optimieren", erläutert Schulz.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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